FC Ederbergland steigt in die Hessenliga auf

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Jubelszenen: Lukas Guntermann, Torschütze zum 1:1 für den FC Ederbergland, feiert mit Mitspieler Fabian Mohr den Aufstieg in die Hessenliga.

Ziegenhain. Der FC Ederbergland hat es geschafft: Nach einem 1:1 (0:1) beim 1. FC Schwalmstadt steigt der FCE in die Fußball-Hessenliga auf.

„Ich will heute gar nicht viel sagen. Ich bin einfach nur stolz auf die Jungs“, sagte FCE-Trainer Vladimir Kovacevic nach dem Schlusspfiff, während seine Spieler ausgelassen mit einem Großteil der 600 Zuschauer feierten. Unter anderem waren Spieler der Vereine Büblingshausen, Wetter und Fellerdilln in Ziegenhain vor Ort - alle drei Klubs hatten am Ende ebenfalls Grund zum Feiern, da sie nach dem Sieg des FCE ebenfalls eine Liga höher rücken.

Bis es soweit war, mussten sie und der FC Ederbergland allerdings lange zittern. Schwalmstadt warf noch einmal alles in die Waagschale. Und den Gastgebern gelang auch das erhoffte frühe 1:0 - nach einem Konter verwertete Jan Henrik Wolf eine Flanke von Sefa Cetinkaya.

In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes, bisweilen nickliges Spiel. Ederbergland konzentrierte sich vor allem auf die Defensive. Schwalmstadt versuchte, dort Lücken zu reißen, hatte aber nur noch eine große Chance im Spiel, als Cetinkaya aus kurzer Distanz über das Tor schoss (45. +1). „Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat alles gegeben“, lobte auch FCS-Trainer Hans Schweigert sein Team.

Im zweiten Abschnitt kontrollierte Ederbergland die Partie weitgehend. Chancen blieben aber auf beiden Seiten Mangelware. Wenn es für den FCE welche ab, dann nach Freistößen, die bisweilen geschickt provoziert wurden. So zwang Lukas Guntermann nach 51 Minuten Sacir Nikocevic zu einer Glanzparade.

Nach 72 Minuten gab es erneut Freistoß für den FCE. Und diesmal machte es Guntermann besser und jagte den Bal aus 20 Metern in den kurzen Torwinkel. „Ich habe gesehen, dass die Mauer für mich gut stand und sie gedacht haben, dass Janis Wolff schießt“, sagte der Torschütze nach dem Spiel.

„Mit dem 1:1 war die Sache gegessen“, wusste Schweigert. Der Rest war Schaulaufen, die Partie plätscherte dem Ende entgegen. Dass auf Seiten der Gastgeber Cetinkaya noch Gelb-Rot wegen einer Unsportlichkeit sah, war nur noch für die Statistik.

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