Felix Nolte trifft, aber FC Ederbergland kassiert sechs Gegentore

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Das schönste Tor des Tages im Battenberger Entenpark: Der Frankfurter Tim Benedict Fließ trifft per Fallrückzieher zum 1:2. Pavel Ricka kann nicht mehr eingreifen.

Battenberg. Man muss es positiv sehen: Sieben Tore, darunter ein schöner Treffer per Fallrückzieher, und schnellen technisch versierten Oberliga-Fußball bekamen die Zuschauer am Samstag im Battenberger Entenpark zu sehen. Nicht unbedingt allerdings von Seiten der bemühten Gastgeber vom FC Ederbergland.

Für die war der Gast Rot-Weiß Frankfurt eine Nummner zu groß. Am Ende stand ein 6:1 (3:1)-Erfolg des hohen Favoriten aus der Mainmetropole. Zwar gingen die Gastgeber früh durch ihren Kapitän Felix Nolte (3.) in Führung. Ernes Hidic hatte seinen Spielführer nach einem schönen Angriff über die rechte Seite bedient, und Nolte ließ gekonnt einen Frankfurter Abwehrspieler aussteigen und verlud auch den Keeper - es stand 1:0.

Doch die Ederbergländer Glückseligkeit dauerte nur knappe 25 Minuten, da glich Varol Akgoez per Kopf aus kurzer Distanz am machtlosen Fabian Brunner im Ederbergländer Tor vorbei zum 1:1 aus. Und dann drehten die Frankfurter mächtig auf, fuhren nach Ederbergländer Ballverlusten im Aufbauspiel schnelle Angriffe und schlossen auch noch erfolgreich ab.

Das schönste Tor des Tages gelang Tim Benedict Fließ nur zwei Minuten später: Sein Fallrückzieher nach einem Eckball von Christian Pospischil war sehenswert - und Brunner wieder ohne Chance. Pospischil selbst markierte dann das 3:1 zum Pausenstand (30.).

Nach einem wiederholten Foul an Nolte zeigte Schiedsrichter Manuel Winkler (TSV Landau) in der 38. Minute unter Protesten der Frankfurter Gäste Anil Mus die gelb-rote Karte.

Die personelle Übermacht half den Gastgebern aber weder in den noch verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit noch nach der Pause. Wieder Tim Benedikt Fließ mit dem 4:1 (51.) und Andre Fließ (76.) schraubten das Ergebnis auf 5:1 für die quirligen Gäste. Da fiel auch nicht mehr ins Gewicht, dass der eingewechselte Vuk Toskovic, nach Foul von Fabian Mohr an ihm selbst, per Strafstoß den 6:1-Endstand (88.) markierte.

Für die 250 Zuschauer im Battenberger Entenpark bleibt die nüchterne Erkenntnis: Der FCE muss seine Punkte gegen andere Vereine holen.

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