Fußball-Hessenligist arbeitete Misserfolge auf und strebt beim FC Ederbergland vierten Sieg an

Für FSC ist es fünf vor zwölf

Verkniffen: Aus ihrer Sicht hoffentlich nicht ganz so schwer wie hier Daniel Beyer gegen fünf Alzenauer werden es die Lohfeldener beim FC Ederbergland haben. Archivfoto: Koch

Lohfelden. Einer der absoluten Saisonhöhepunkte steht den Fußballern des FSC Lohfelden am 12. November ins Haus. Dann kämpfen sie im Hessenpokal gegen Drittligist SV Wehen Wiesbaden auf eigenem Platz um den Einzug ins Halbfinale. Von Vorfreude ist allerdings noch wenig zu spüren. „Das spielt für uns momentan überhaupt keine Rolle“, sagt Trainer Otmar Velte. Vielmehr richten die Lohfeldener vor dem Punktspiel beim FC Ederbergland (Samstag, 15 Uhr) alle Konzentration darauf, in der Hessenliga endlich wieder zufriedenstellende Leistungen zu bieten.

Der Trainer

„In der vorigen Saison haben uns Dinge ausgezeichnet, die jetzt fehlen. Das ist eine Frage der Einstellung“, betont Velte, der an Besserung glaubt: „Auf einer umfassenden Besprechung haben wir am Montag unsere Situation erörtert. Dabei kamen sehr viele Gedanken von den Spielern dazu, was sie ändern müssen.“

Die mangelhafte Ausbeute des FSC sei zudem ein Problem der eigentlichen Leistungsträger: „Sie werden älter, anderes im Leben wird wichtiger. Daher bringen sie nicht die gewohnte Leistung.“ Velte ist daher bestrebt, den personellen Umbruch weiter voranzutreiben. „Aber“, so bekennt er, „das geht mir zu langsam.“ Dennoch ist er vor der Begegnung zuversichtlich: „Wir werden gewinnen, weil die Mannschaft eine Reaktion zeigen will.“ Obwohl Velte zuletzt „einen leichten Hang zur Überheblichkeit“ bei seiner Elf ausgemacht hatte. Der Vorsitzende

Klare Kante zeigt wie üblich Willi Becker. „Wir haben der Mannschaft gesagt, dass es fünf vor zwölf ist. Wer das jetzt nicht erkannt hat und nicht mitzieht, ist fehl am Platze und bekommt die Rote Karte“, erklärt der Vorsitzende. Ebenso eindeutig bekennt er sich zum Trainer: „Otmar Velte steht nicht zur Debatte und hat unsere volle Rückendeckung. Bevor er geht, wird der ein oder andere Spieler ausgetauscht.“ Die Spieler Ebenso wie Otmar Velte glaubt auch seine Mannschaft an einen Sieg. „Weil wir die drei Punkte unbedingt wollen und jetzt kapiert haben, was die Stunde geschlagen hat“, sagt André Schreiber, Torhüter und zweiter Kapitän des FSC. Wie viel Spaß es derzeit macht, in Lohfelden Fußball zu spielen? „Na ja, der Spaß kommt meistens über den Erfolg. Und den müssen wir uns nun eben durch Leistung zurückholen.“ vor dem Spiel

Erst dreimal verließ der FSC in der Hessenliga als Sieger den Platz und liegt mit 13 Punkten gleichauf mit den Gastgebern. Der Aufsteiger jedoch gewann vier seiner letzten fünf Spiele, während Lohfelden nur ein Sieg aus den letzten sechs Partien gelang. Beide Kontrahenten benötigen die Zähler dringend, um sich von der Abstiegszone abzusetzen. Der FSC muss auf Florian Heussner und Jaroslaw Matys verzichten. Foto: Fischer

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