Fußball-Hessenliga: OSC Vellmar spielt bei Aufsteiger RW Frankfurt

Zu Gast beim Überflieger

Mittlerweile in Frankfurt aktiv: Der frühere Baunataler Varol Akgöz. Archivfoto: Fischer

Vellmar. Die SG Rot-Weiss Frankfurt ist bisher das Überraschungsteam der Fußball-Hessenliga. Nach einem Start mit sieben Siegen in Folge grüßt der Aufsteiger vom Brentanobad vor dem elften Spieltag vom ersten Platz. Hier drei RW-Stärken, auf die der OSC Vellmar am Samstag ab 15 Uhr aufpassen muss, und drei Schwachstellen, in die die Nordhessen stoßen könnten: Stärken

Die Offensive: Die spiel- und kombinationsstarke Dreier-Kette mit dem früheren Baunataler Varol Akgöz sowie Ko Sawada und Cem Kara hat schon etliche Abwehrreihen durcheinandergewirbelt. Allein Akgöz (11 Treffer) und Kara trafen bislang (10) 21-mal.

Die Vielseitigkeit: Die Frankfurter haben viel Variation im Spiel, agieren mal schnell, mal setzen sie eher auf viele Ballstationen. Die Tore in Wiesbaden fielen alle unterschiedlich – per direkt verwandeltem Kara-Freistoß, nach einer Ecke durch den aufgerückten Anil Mus, aus näherer, aus weiterer Distanz.

Der Torwart: Mit Ioannis Takidis hat der Liga-Neuling einen ganz erfahren Schlussmann. Der 34-Jährige ist auch der Kapitän. Auf der Gegenseite scheint ein Einsatz der beiden zuletzt mit Prellungen ausgefallenen Hessenliga-Torhüter Tobias Orth und Hannes Peschutter hingegen wieder möglich.

Schwächen

Die Abwehr: Wenn überhaupt, dann dürften die Rot-Weißen durch konsequentes Pressing auf die Abwehr zu packen sein. In den letzten beiden Partien kassierte Frankfurt acht Tore.

Der Saisonverlauf: RW träumt nach dem Traumstart bereits von der Regionalliga. Die Frankfurter könnten den OSC als Drittletzten unterschätzen.

Fehlende Flexibilität: Die Bockenheimer behalten ihre offensive Linie mit vielen Risiko-Bällen konsequent bei – auch nach drei, vier verlorenen Dribblings. Es wirkt so, als ob der frühere Eintracht-Profi Daniyel Cimen als Trainer den Aufsteiger nur im Vorwärtsgang von der Leine lassen kann. „Der Punkteabstand ist groß. Wir sind klarer Außenseiter“, sagt Vellmars Trainer Mario Deppe. (srx)

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