Fußball-Hessenliga

Für Lohfelden beginnt gegen Rot-Weiß Frankfurt entscheidende Phase im Titelkampf

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Mit Schwung ins Spitzenspiel: Dynamisch wie hier Angreifer Thomas Müller (weißes Trikot) im Duell mit Vellmars Moritz Meuser wollen die Lohfeldener auch gegen Rot-Weiß Frankfurt um die Punkte kämpfen.

Lohfelden. Noch fünf Partien haben die Fußballer des FSC Lohfelden in der Hessenliga zu bestreiten. Und schon in der ersten könnte sich klären, ob der Vierte den Kontakt zu den Führenden verliert oder ihnen noch näher rückt. Gegner der Mannschaft von Trainer Otmar Velte ist am Samstag (15 Uhr) im Nordhessenstadion Rot-Weiß Frankfurt.

Die Konstellation

Teutonia Watzenborn/Steinberg führt die Tabelle mit 55 Punkten an. Einen Zähler weniger holten Rot-Weiß Frankfurt (2.) und Eintracht Stadtallendorf (3.). Der FSC brachte es bisher auf 50 Punkte. Stadtallendorf hat ein Spiel mehr ausgetragen als die Titelkonkurrenten, nämlich 28. Alle vier Klubs haben für die Regionalliga gemeldet.

Die Rot-Weißen

Der spielerisch starke Aufsteiger stand in dieser Serie nie schlechter als auf Rang zwei. 20-mal führte er die Liga an. Die Mannschaft des 31-jährigen Trainers Daniyel Cimen gewann das Hinspiel mit 3:1 und erzielte die meisten Tore aller Teams (67). Derzeit allerdings fehlt den gefährlichen Angreifern Varol Akgöz (18 Treffer) und Cem Cara (17) die zuvor gezeigte Effektivität. In der Fairnesstabelle sind die Rot-Weißen Letzter. Sie sahen bereits vier Rote Karten und fünf Gelb-Rote.

Der Spieler

Erhöhte Aufregung registriert Thomas Müller beim FSC nicht. „Wir gehe da rein wie in ein normales Spiel. Der Aufstieg war ja ursprünglich nicht unser Ziel“, sagt Thomas Müller und ergänzt: „Es wird auch nicht von uns gefordert.“ Was nicht heißt, dass die Elf nicht alles gibt, um weiter eine gute Rolle zu spielen. „Es ist schon stark, dass wir so weit oben stehen, und es spornt mächtig an“, betont Müller. Dennoch bleibt der Angreifer vorsichtig: „Bei den Härtetests gegen Frankfurt und danach in Stadtallendorf werden wir sehen, wie weit uns das trägt.“

Was im Schlager gegen die Rot-Weißen für den FSC sprechen könnte? Müller nennt Gründe: „Die drei Siege in den letzten Spielen haben uns zusätzlich motiviert. Wir sind auf allen Positionen gleichmäßig stark besetzt und zudem ist Adrian Bravo Sanchez genial drauf und kann Spiele allein entscheiden.“ Und was gegen den FSC spräche? „Nichts.“ Das Personal

Nach seiner Erkrankung käme ein Einsatz für Stürmer René Huneck wohl zu früh. Maximilian Blahout fehlt wegen einer Leistenverletzung. Darüber hinaus ist der Kader komplett.

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