Geschwind hat Deppes Vertrauen

Rückrunde beginnt für OSC Vellmar in Flieden

Gerd Geschwind

Vellmar. Ein erneutes Torspektakel scheint fast vorprogrammiert zu sein, wenn der OSC Vellmar am 18. Spieltag der Fußball-Hessenliga auswärts auf Tabellennachbar SV Buchonia Flieden trifft (Samstag, 14.30 Uhr). Im Durchschnitt fielen bei den vergangenen neun Duellen pro Partie fast fünf Tore.

„Flieden spielt offensiv einen guten Fußball. Aber das birgt anscheinend das Risiko, hinten nicht so stabil zu stehen“, sagt OSC-Trainer Mario Deppe, der mit seinen Derby-Siegern zuletzt sehr zufrieden war. „Trotz der widrigen Platzverhältnisse haben wir technisch guten Aufbaufußball gespielt. In Flieden wird auf Kunstrasen gespielt. Da passieren wieder weniger Fehler.“

Vellmar verlor von den letzten sechs Spielen vier. Die Osthessen strichen in den jüngsten sechs Begegnungen sieben Zähler ein – und damit einen mehr als der OSC.

Zum Rückrundenstart hütet Verbandsliga-Schlussmann Gerd Geschwind (20) das OSC-Tor. Auf der Bank sitzt Trainersohn Patrick Deppe. Die etatmäßige Nummer eins, Tobias Orth, ist letztmalig rotgesperrt. Orths Stellvertreter Hannes Peschutter wurde nach Augen- und Kieferhöhlenbruch operiert und fällt bis Jahresende aus. „Es tut mir besonders leid für Hannes. Er hat hervorragend gespielt“, sagt Mario Deppe, der aber bei Geschwind keinerlei Bedenken hat. „Der Junge hat Talent und strahlt Ruhe aus.“ (srx) Archivfoto: Fischer/nh

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