Fußball-Hessenliga: FC Ederbergland empfängt am Samstag Buchonia Flieden

„Haben noch Hoffnung“

Er braucht mehr Unterstützung aus dem Mittelfeld: FCE-Stürmer Felix Nolte (links), hier im Hinspiel gegen Tobias Bartel (Flieden). Foto: Wilfried Hartmann

Allendorf. Statt der erhofften sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen des FC Ederbergland in der Fußball-Hessenliga wurde nur ein Zähler auf der Habenseite verbucht. Am Samstag empfängt der FCE ab 15 Uhr nun Buchonia Flieden. Drei Punkte sind Pflicht.

„Jeder kann reden und damit seinem Mitspieler helfen. Wir haben das in den ersten 20 Minuten in Lohfelden erlebt, als es vorbildlich geklappt hat. Körperlich sind alle fit. Das Miteinander auf dem Platz muss gelingen“, unterstreicht Interimstrainer Marco D"Ambrosio. Der hat unter der Woche das Training geleitet, weil Cheftrainer Vladimir Kovacevic noch immer im Krankenstand ist.

Aufkommende Kritik, dass es in Lohfelden durch personelle Wechsel keine neuen Impulse gab, wischt D"Ambrosio beiseite: „Die Alternativen auf der Bank hatten am Tag zuvor 90 Minuten Vollgas in der zweiten Mannschaft gegeben. Da sind dann die Kräfte auch nicht unbegrenzt.“

Auch für das Spiel gegen Flieden deutet alles auf dieselbe Aufstellung wie zuletzt hin. Möglich ist, dass Janis Wolff ins Team rückt, und Anton Jencik in die Innenverteidigung zurück beordert werden könnte. „Da leg ich mich erst nach Absprache im Trainerteam fest. Zur Aufstellung kann ich nichts sagen“, sagt der Interimstrainer.

Dem ist allerdings auch aufgefallen, dass die beiden Angreifer Felix Nolte und Ahmet Marankoz zuletzt zu sehr vom Mittelfeld allein gelassen wurden: „Ahmet hat eine sehr starke erste Halbzeit in Lohfelden gezeigt und viel gearbeitet. Aber die Mannschaft rückt in der Vorwärtsbewegung nicht nach. Die zweiten Bälle waren nicht die unseren.“

Die Kompaktheit und der Zusammenhalt sollen es gegen Flieden richten, „weshalb wir auf die Abstände achten müssen. Wir müssen reden und den Kampf annehmen“, schließt sich für den Coach wieder der Kreis bei der Kommunikation. Neben der Einstellung setzt der Trainer auch auf neue Lockerheit. „Der Druck ist etwas weg, bei dem ein oder anderen der Kopf freier. Die Stimmung im Training ist nach wie vor gut. Das hilft vielleicht gegen Flieden, die Verkrampfung zu lösen.“ Bis vor dem Abschlusstraining waren alle Spieler der vergangenen Wochen an Bord. D"Ambrosio bemüht zuletzt eine Phrase: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und wir haben noch Hoffnung.“ (zhw)

Von Wilfried Hartmann

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.