Heimspiele für die Sorgenkinder

Fußball-Hessenliga: Vellmar gegen Hadamar, Lohfelden gegen Frankfurt

Vellmar/Lohfelden. Beim OSC Vellmar und FSC Lohfelden stimmen die Ergebnisse derzeit nicht. Daher stehen die beiden Fußball-Hessenligisten schon zum frühen Zeitpunkt der Saison unter Druck.

In den Heimspielen am Samstag (15 Uhr) empfängt der OSC den SV Rot-Weiss Hadamar, der FSC die SG Rot-Weiss Frankfurt.

OSC Vellmar

Die Situation: Die ersten Tore schoss der OSC am vorigen Wochenende in Griesheim. Dies tröstete jedoch nicht über die fünfte Niederlage hinweg. Im Stadion am Schwimmbad nehmen die Vellmarer nun den sechsten Anlauf, um erstmals zu punkten. Noch sind die vor dem Schlusslicht Platzierten immerhin nicht weit enteilt.

Die Gründe: Die Abgänge einiger Stammspieler konnte der OSC kaum kompensieren. Die meisten Neuzugänge müssen sich an das Hessenliga-Niveau noch heranarbeiten. Viel Zeit bleibt ihnen nicht. Doch Trainer Mario Deppe erkennt Fortschritte: „Es gab gute Ansätze auf dem Platz und im Training. Jetzt muss ein Erfolgserlebnis her.“

Der Gegner: Wie der OSC ist auch der Gast mit dem Abschneiden nicht zufrieden. Hadamar musste sich bisher mit fünf Punkten aus fünf Partien begnügen. Trainer Florian Dempewolf fehlten allerdings stets mehrere Stammkräfte.

Das Personal: „Wir müssen wieder zaubern und basteln“, sagt Deppe angesichts einiger Ausfälle. Christian Brinkmann heiratet und kann nicht mitwirken, Oliver Scherer fehlt aus beruflichen Gründen, Stefan Matzenmiller ist weiterhin verletzt. Auch der Einsatz von Christian Wollenhaupt ist wegen Knieproblemen gefährdet.

FSC Lohfelden

Die Situation: Nach gutem Saisonstart läuft es jetzt nicht rund beim FSC. Die Lohfeldener warten seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg. Auf die Heimniederlage in der Liga gegen Alzenau (2:4) folgte das Ausscheiden im Kreispokal (2:5 nach Elfmeterschießen gegen den KSV Baunatal), die 0:6-Pleite bei Aufsteiger Neu-Isenburg und schließlich das Aus im Hessenpokal (2:3 bei Verbandsligist Weidenhausen).

Die Gründe: FSC-Trainer Otmar Velte sieht keinen übergeordneten Grund für die letzten Ergebnisse, sondern er bewertet jedes Spiel einzeln. „Gegen Alzenau waren wir selbst Schuld. Da müssen wir cleverer und cooler sein.“ Nachdem dem FSC der Ausgleich gelang, warf eine Gelb-Rote Karte wegen Reklamierens das Team zurück. „In Neu-Isenburg war es ein kollektiver Ausfall“, sagt der Trainer. Er hofft, dass dies eine einmalige Angelegenheit war. Denn: „In Weidenhausen sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber meine Elf hat eine Reaktion gezeigt. Wir waren klar besser, haben aber unsere 15 hochkarätigen Chancen nicht genutzt. Weidenhausen war gnadenlos effektiv.“

Der Gegner: „Frankfurt ist deutlich besser als es der Tabellenstand aussagt“, erklärt Velte. Der Vorletzte holte aus fünf Spielen zwar erst zwei Punkte, dennoch stellt sich der FSC auf einen körperlich robusten Gegner ein. Bei Lohfelden muss wie in Weidenhausen Einstellung und Zweikampfverhalten stimmen.

Das Personal: Nach seiner Roten Karte in Weidenhausen ist Maurice Fiolka gesperrt. Moritz Meuser, Janik Szczygiel (beide verletzt) und Niklas Kühne (Auslandssemester) fehlen weiterhin. Ein Fragezeichen steht hinter den angeschlagenen Jannik Weingarten und Enis Salkovic.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.