Mitgliedsbeiträge steigen leicht

Hessenliga: Heinfried Horsel führt den FC Ederbergland

Die alte und zum Teil neue Führungsriege des Fußball-Hessenligisten FC Ederbergland: (hintere Reihe von links) Burkhard Specht, Dieter Schuster, Wolfgang Werth, Carsten Fock, Kurt Schneider, Dietmar Bienhaus; (sitzend von links) Horst Kziuk, Heinfried Horsel, Gert Gläser, Claus Junghenn und Hans-Peter Huft. Foto:  Wilfried Hartmann

Battenberg. Der FC Ederbergland hat einen neuen Vorsitzenden: Heinfried Horsel, früherer Battenberger Bürgermeister, tritt die Nachfolge von Dietmar Bienhaus an.

Einstimmig wählten die Mitglieder den 57-Jährigen am vergangenen Donnerstag auf der Jahreshauptversammlung. „Wir wollen die Hessenliga halten, da müssen wir alle zusammen stehen“, sagte Horsel nach seiner Wahl.

Außerdem wurde der Vorstand bei den von Kurt Biebighäuser geleiteten Neuwahlen um drei Positionen erweitert, um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Das hatte Dietmar Bienhaus, der das Marketing verstärken wird, schon im Vorfeld angekündigt. Die neuen Posten nehmen ein Hans-Peter Huft als Vorstand Verwaltung, der Frankenberger Rechtsanwalt Carsten Fock als Beisitzer Recht sowie Wolfgang Werth, der vom Marketing zum Beisitzer Sport wechselt.

Eine leichte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen die Versammelten in der Gaststätte „Alt Battenberg“ ebenfalls. Bei Erwachsenen steigt der Beitrag von 38 auf 40 Euro; Kinder/Jugendliche (ab 8 Jahre) zahlen künftig 26 Euro (statt 18) pro Jahr.

Fast die gesamte Mannschaft des Hessenligisten, angeführt von Trainer Harry Preuß, verfolgte die harmonische Versammlung. „Ich freue mich, dass wir eine so große Truppe sind“, hatte Bienhaus etliche Mitglieder und die Spieler begrüßt.

Kurz zurück ging der Blick des sportlichen Leiters auf die vergangene Saison. „Die erste Mannschaft hat die Hessenliga gehalten und damit die Zielsetzungen voll erfüllt“, sagte Horst Kziuk. Dann zog Kziuk einen Vergleich zum Boxsport: „Aktuell hängen wir mit der ersten Mannschaft ganz böse in den Seilen. Unser höchstes Ziel muss jetzt der Klassenerhalt sein.“

Eine hohe Fluktuation des spielenden Personals und eine Verletztenmisere beklagte Kziuk für den Seniorenbereich.

Der rund 400 Mitglieder zählende Verein muss nach Angaben von Gert Gläser, dem Vorsitzenden Finanzen, aktuell einen Etat von 256 000 Euro pro Saison stemmen. Ziel des FCE müsse sein, so Kziuk, mehr in den Jugendbereich zu investieren, „dass pro Jahr vier bis fünf Spieler aus der eigenen Jugend hochkommen“.

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