Fußballer starten am 28. Februar ins Restprogramm

Hessenliga: Nur vier steigen ab

Wohin geht die Reise? Goce Malinov (links) und und Megdi Tafoski vom Hessenligisten FSC Lohfelden. Archivfoto:  Schachtschneider

Grünberg. Am kommenden Samstag müssen drei der vier heimischen Fußball-Hessenligisten noch einmal nachsitzen. Der OSC Vellmar gastiert zu einem Nachholspiel in Lehnerz, der 1. FC Schwalmstadt und der FSC Lohfelden messen im Nordhessen-Duell die Kräfte.

Danach aber ist Winterpause angesagt – bis zum 28. Februar. Dann nämlich starten Schwalmstadt gegen Stadtallendorf und Lohfelden gegen Darmstadt sowie Vellmar in Seligenstadt ins Restprogramm. Der FC Ederbergland zieht eine Woche später am 7. März nach mit einem Gastspiel in Eschborn. Diese Termine wurden nun bei der Ligatagung in Grünberg fixiert. Die Klubs beschlossen auch, den letzten Spieltag vom 31. Mai auf den 6. April (Ostermontag) vorzuziehen, da der erste Relegationsspieltag zur Regionalliga bereits am 28. und 29. Mai ausgetragen wird.

Klassenleiter Jürgen Radeck klärte auch die Abstiegsfrage. Es sei so gut wie sicher, dass der 13. Platz zum Klassenerhalt reichen und es lediglich vier Absteiger in die Verbandsligen geben werde. Dazu müsse nur eine Mannschaft den Sprung in die Regionalliga wagen, folglich würde auch ein Absteigen des KSV Baunatal nicht ins Gewicht fallen.

Die Zeichen, dass es im Gegensatz zu diesem Jahr in 2015 einen Aufsteiger geben werde, so Radeck, stünden gut: Der Drittplatzierte TSV Lehnerz sowie der TSV Steinbach, der die Liga mit 14 Punkten Vorsprung anführt, haben bereits öffentlich erklärt, den Antrag auf die vierte Liga zu stellen. Drei weitere Teams zeigen auch Interesse, obwohl die Regionalliga-Statuten nicht aufgelockert wurden.

Rolf Hocke (Wabern), Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes berichtete über einen enormen Zuwachs der internationalen Vereinswechsel, die aufgrund der Flüchtlingsproblematik um 20 Prozent gestiegen seien. Ab 7. Januar werde das „Pass-Online-System“ auch in der Hessenliga etabliert, womit unter anderem Vereinswechsel und Abmeldungen über das DFBnet und nicht mehr auf dem Postweg laufen sollen. Außerdem erklärte Hocke, dass erneut kein Sponsor für die Hessenliga gefunden werden konnte.

Hans-Günther Konlé, Vorsitzender des Sportgerichts, berichtete über besseres Fairplay in der Hessenliga. Bislang sei bei den Feldverweisen (nur 24 Rote Karten) als auch bei der Anzahl von Verfahren gegen Trainer, Spieler oder Verantwortliche (3) ein deutlicher Rückgang zu spüren. (zgk)

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