Fußball-Hessenliga: Neuer Teamgeist

FCE: Samstag kommt der SV Wiesbaden in den Entenpark 

Er hat mit die meisten Einsätze für den FCE in der Hessenliga: Michael Möllmann, hier gegen Okan Götürkmen (7) von Oberrad. Foto:  W. Hartmann

Battenberg. Die Rückrunde der Fußball-Hessenliga startet - abgesehen von dem vorgezogenen Stadtallendorf-Spiel - für den FC Ederbergland am Samstag um 14.30 Uhr im Battenberger Entenpark mit der Partie gegen den Tabellendritten SV Wiesbaden.

Wunden lecken und Mannschaft aufrichten. Das waren die wichtigsten Aufgaben, die jeder in und um die Elf des FCE in dieser Woche zu verrichten hatte. Am Montag hatte sich die Mannschaft zum Bowlen getroffen. „Dieser Team-Event hat der Mannschaft gut getan. Wir sind enger zusammengerückt und wollen, egal wie das Spiel gegen Wiesbaden ausgeht, es dem Gegner richtig schwer machen“, sagt Trainer Harry Preuß. Der hat noch alles von der 0:2-Hinspielniederlage im Kopf: „Uns erwartet eine sehr spielstarke Mannschaft mit zwei sehr großen Innenverteidigern Pajic und Kopilas, den Antreibern Hübner und Grüter, sowie den Außen Schug und Broghammer. Nicht zu vergessen die Spitzen Muca und Bahssou.“

Preuß will den neu gewonnen Teamgeist nutzen: „Wir spielen im Battenberger Entenpark, wo immer eine besondere Atmosphäre herrscht. Die Mannschaft muss sich zusammenraufen. Wir haben einen Gegner, der Fußball spielt und sich nicht hinten reinstellt. Das hat uns in dieser Saison besser gelegen.“ Aber auch der Trainer übersieht nicht die Tabellensituation und weiß, dass Wiesbaden favorisiert ist.

Mit Blick auf die Verletztenliste wird der Außenseiterstatus des FCE immer deutlicher. Die Knieverletzung von Arthur Besel scheint doch gravierender zu sein als zunächst gehofft. Ein MRT soll klären, ob es beim angenommenen Innenband- und Meniskusschaden bleibt oder ob gar das Kreuzband gerissen ist. Auch Anton Jencik muss mit seiner Achillessehne erneut in die Röhre. Marco Kovacevic wird dieses Jahr mit der verletzten Lunge nicht mitmachen können. Dominik Karge (Rücken) hat erste Laufversuche hinter sich und Robin Wissemann laboriert noch an seinem gebrochenen Zeh. Da stellt sich die Mannschaft fast von selbst auf. Wenn Preuß einen Schlussstrich nach der letzten desolaten Partie gegen Oberrad gezogen hat, gilt das sicher auch für die schwachen Spieler. Große Alternativen bleiben ihm ohnehin nicht.

„Wir stehen mit dem Rücken an der Wand. Da können sich Eigenschaften entwickeln, die wir jetzt benötigen, sofern jeder die richtigen Schlüsse daraus zieht. Wir haben nichts zu verlieren.“ Wie genau die Aufstellung aussieht, wird nach Preuß’scher Manier erst am Samstag bekanntgegeben. Möglich ist auch wieder ein Torwartwechsel. Dominik Geiss hat zwar nichts verkehrt gemacht, war allerdings beruflich bedingt nicht im Training. Hinzu kommt, dass, so Preuß, „viele Wiesbadener in der zweiten Etage angesiedelt sind.“ Das betrifft hohe Bälle in der FCE-Vorwärtsbewegung genauso wie die Standards beim Gegenangriffen. (zhw)

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