Fußball-Hessenligist Lohfelden gastiert im Abstiegskampf am Samstag in Flieden

FSC Lohfelden jetzt gegen den Lieblingsgegner

Energischer Verteidiger: Lohfeldens Roy Keßebohm (rechts) – hier in einer Partie gegen Rot-Weiß Darmstadt – steht wohl wieder im Aufgebot. Archivfoto: Fischer

Lohfelden. Beim vermeintlichen Lieblingsgegner spielt Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden am Samstag (15 Uhr).

Am 26. Spieltag geht es für die abstiegsbedrohte Truppe von Otmar Velte zu Tabellennachbar SV Buchonia Flieden (11./0/31). Die Nordhessen (13./-10/27) haben keines der letzten sieben Duelle gegen die Buchonen verloren, holten 19 von 21 möglichen Punkten.

Im Hinspiel fuhr Lohfelden mit dem 5:1-Sieg den bisher höchsten Saisonsieg ein. „Das Spiel ist damals um zwei Tore zu hoch ausgefallen“, relativiert aber FSC-Trainer Velte. „Wir hatten einfach in den entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück. Gegen Wehen Wiesbaden und Lehnerz haben wir eigentlich besser gespielt.“

Velte erwartet im sogenannten Königreich „ein ganz enges Spiel“ und warnt vor den „unglaublich starken Spitzen Sascha Gies (14 Tore) und Fabian Schaub (9)“. „Die können beide auch mal Eins gegen Zwei spielen. Da ist eine doppelte Absicherung ganz wichtig.“ Auch die „ganz besondere Atmosphäre“ auf dem Sportplatz am Weiher hat der 50-Jährige auf dem Schirm. „Die Zuschauer unterstützen ihre Mannschaft dort immer mit allen Mitteln.“

Der FSC-Trainer steht bei der Wahl der taktischen Umsetzung unterdessen vor einem Waggon-Spiel. Im Gegensatz zu Alzenau wird Flieden „kein Offensivfeuerwerk abbrennen. Sie werden aus einer gesicherten Abwehr herausspielen.“ Von daher werde Lohfelden einerseits selbst als offensiv auftretendes Team gefordert sein, ohne aber andererseits die Rückwärtsbewegung zu vernachlässigen.

2015 hat der FSC indes bisher in vier Spielen nur beim Sieg bei Wehen Wiesbaden II gepunktet, zuletzt gab es ein 0:3 in Alzenau. Die Osthessen hingegen sind im neuen Jahr noch ungeschlagen, holten acht von zwölf möglichen Punkten. Beim Duell des Rückrunden-Siebten (Flieden) gegen den Rückrunden-Vorletzten (FSC) sind zumindest die zuletzt angeschlagenen Lohfeldener Roy Keßebohm, Mentor Latifi und Vyacheslav Petrukhin wieder fit. Mindestens die nächsten sechs Wochen wird allerdings Jaroslaw Matys fehlen. Der Neuzugang weilt aus beruflichen Gründen in Indien. (srx)

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