Fußball-Hessenliga: Für den FC Ederbergland geht der Überlebenskampf weiter

FC Ederbergland: Jetzt zählt nur Einsatz

Da muss er sich mächtig strecken: Ederberglands Torhüter Dominik Geiss hielt im Hinspiel bei der 0:2-Niederlage bei Wehen-Wiesbaden II einen Elfmeter. Foto:  zhw

Allendorf. Der Überlebenskampf in der Fußball-Hessenliga geht am Samstag, ab 15 Uhr, auf der Allendorfer Beetwiese für den FC Ederbergland weiter.

Gast ist die Reserve des Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden, dort setzte es in der Hinrunde eine 0:2-Niederlage.

Für Trainer Harry Preuß und sein Team heißt es nach der Niederlage in Hadamar mehr als nur „Mund abwischen und weiter“. „Die taktischen Vorgaben, die in Hadamar vor der Pause sehr gut umgesetzt wurden, gilt es über 90 Minuten zu zeigen“, sagt Preuß. Dabei ist die personelle Situation mittlerweile so, dass der Coach je nach Gegner mehrfach variieren kann, um eine Leistungssteigerung im Team hervorzurufen.

Auch wenn in Hadamar die Viererkette mit Marco Kocvacevic auf der rechten Seite sehr gut funktionierte, kann es sein, dass Preuß ihn diesmal wieder in der Innenverteidigung einsetzt.

Die Angreifer der Taunus-steiner sind technisch besser gestrickt als die aus Hadamar, wo der körperliche Aspekt eine größere Rolle spielte und damit Fabian Mohr in die Karten spielte. Ob das spielerische Element beim FCE wie beim Gegner auch Vorrang haben wird, scheint unwahrscheinlich.

Für die Spieler heißt die Vorgabe: kämpfen. Nur so kann man in Sachen Abstiegskampf bestehen. Und natürlich mit Toren. Doch da hakt es weiter. „Die Anspiele in die Spitze kommen noch nicht so, wie ich es mir wünsche“, sagt Preuß und denkt dabei vor allem an Neuzugang Ahmet Marankoz, ein Spieler, dem man den Ball in den Fuß spielen muss. An seiner Seite agierte zuletzt Felix Nolte, ein komplett anderer Spielertyp, der mit Dampf aus dem Mittelfeld kommt. Eine Kombination, die es eigentlich jeder Abwehr schwer machen dürfte. Aber: „Das passt noch nicht genau. Es liegt unter anderem an langen Bällen, die auf Ahmet gespielt werden. Aber letztlich haben wir ihn in der Winterpause geholt, weil wir uns Tore von ihm versprechen“, sagt Preuß. Marankoz selbst hat selten drei Spiele ohne Torerfolg erlebt. Entsprechend anders soll es gegen Wehen werden.

Für den FCE wird es ein schwacher Trost sein, dass die Gäste zu den schwächeren Auswärtsklubs der Liga gehören. Ohnehin sind alle Vorzeichen sind mit dem Anpfiff vergessen. Für die FCE-Spieler zählt nur eins: „Laufen, kämpfen und am Ende siegen.“

Von Wilfried Hartmann

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