Hessenliga: Irreführende Fotos von Darmstadts Trainer im Internet - Schwalmstadt wieder mit Kutzner?

King und das Google-Problem

Kevin

Schwalmstadt. Der unbedarfte Nutzer der Suchmaschine Google könnte meinen, am Samstag kommt ein Schwerverbrecher zum Hessenligisten 1. FC Schwalmstadt (15 Uhr, Ziegenhain).

Denn gibt man den Namen des Trainers von RW Darmstadt, Kelvin King, bei der Google-Bildersuche ein, springen einem verschiedene Fahndungsfotos amerikanischer Verbrecher entgegen. „Das habe ich auch schon gesehen, wollte das aber besser für mich behalten“, sagt King und lacht. Er ist seit der Restrunde neuer Coach beim abstiegsgefährdeten Tabellenvorletzten.

In der Winterpause wurde nicht nur Trainer Arndt Hornicek vor die Tür gesetzt, sondern auch Torjäger Baris Özdemir (19 Spiele, zehn Tore). „Er fühlt sich zu etwas Höherem berufen. Zum Wohle der Mannschaft ist der Wechsel von ihm nach Hadamar das Beste gewesen“, erlaubt King einen Einblick in die Mannschaftsstrukturen.

Der Erfolg gibt dem B-Lizeninhaber recht. In diesem Jahr verlor die Mannschaft erst ein Spiel und sorgte am vergangenen Spieltag gar für eine Sensation. Spitzenreiter Steinbach wurde mit 0:2 nach Hause geschickt. „Das hat uns neuen Mut für den Abstiegskampf gegeben, denn viele hatten uns schon abgeschrieben“, sagt der frühere Regionalligaspieler von Borussia Fulda. Er sieht jetzt wieder gute Chancen für die Mission Klassenerhalt. Zumal der SV Wehen Wiesbaden eventuell seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb zurückzieht. Überrascht hat ihn am vergangenen Spieltag aber nicht nur das Ergebnis seiner Mannschaft, sondern auch der Punktgewinn der Schwalmstädter in Eschborn. „Uns erwartet ein reines Kampfspiel. Schwalmstadt will in der Rückrunde nicht nur Punktelieferant sein“, sagt King.

Zumal der FC noch etwas gutzumachen hat. „Das Hinspiel (0:4) war eines unserer schlechtesten Spiele“, erinnert sich FC-Trainer Christoph Keim. Er fordert von seiner Mannschaft vor allem Kampfgeist. „Darmstadt ist sehr aggressiv. Aber einen Punkt wollen wir schon hierbehalten“, so Keim. Dazu gilt es, in der Defensive wieder so sicher zu stehen, wie in Eschborn.

Mittelfeldspieler Kevin Kutzner könnte nach seinem Pokaleinsatz wieder in den Kader zurückkehren. Dafür ist Timo Brauroth nach einem Pferdekuss noch angeschlagen. (dts) Foto: Kasiewicz

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