Hessenliga: Schwalmstadt muss in Ederbergland ran – Meier freut sich auf die letzten Spiele

Kovacevic plant für Verbandsliga

Kevin

Schwalmstadt. Vor zwei Jahren stieg der FC Ederbergland im Relegationsspiel beim 1. FC Schwalmstadt auf. An diesem Samstag (15 Uhr, Battenberg) kann der Fußball-Hessenligist Ederbergland im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Schwalmstadt absteigen. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

„Realistisch gesehen ist der Abstieg nicht mehr zu vermeiden. Wir haben in der laufenden Serie einfach zu viele Punkte gegen direkte Konkurrenten liegengelassen“, ärgert sich Trainer Vladimir Kovacevic, der Ende März den glücklosen Harry Preuss ablöste. Trotzdem: „Wir wollen noch mal alles reinhauen, denn wir sind die einzige Mannschaft in der Liga, die gegen Schwalmstadt verloren hat, das wollen wir gerade biegen“, fordert Kovacevic.

Beim FCE fehlt am Wochenende Stürmer Ahmet Marankoz. Fraglich ist noch der Einsatz von Pavel Ricka. Sicher ist: Bei Abstieg geht es für Ederbergland in der Verbandsliga Mitte weiter. „Die Planungen laufen bereits in diese Richtung. Der Verein ist gut aufgestellt und kann dann wieder angreifen“, sagt Kovacevic vor dem Spiel gegen den Kontrahenten.

Eine schlechte Nachricht erreichte den 1. FC Schwalmstadt am vergangenen Freitag aus Göttingen. Göttingen? Der Traditionsclub SC Göttingen gewann sein Heimspiel überraschend gegen Uelzen 2:1. Warum das wichtig ist? Damit steht fest, dass Schwalmstadt den schlechtesten Oberligisten in ganz Deutschland stellt - und angesichts des hammerharten Restprogramms wohl auch bleiben wird. Woran es liegt, wurde gut im letzten Heimspiel gegen Flieden deutlich. Die Mannschaft von Trainer Christoph Keim schafft es wieder nicht, sich für eine gute Leistung zu belohnen. „Das ist jetzt aber auch abgehakt. Ich sehe uns in Ederbergland nicht chancenlos. Fraglich ist, wie motiviert der Gastgeber ist“, sagt 1. FC-Trainer Christoph Keim. Fehlen werden auf jeden Fall Steven Preuß und Rolf Sattorov. Hinter Timo Brauroth steht noch ein Fragezeichen. Fragezeichen ist ein gutes Stichwort. „Davon gibt es derzeit einige“, so Keim, der eventuell selbst auflaufen wird.

Knüppeldick kommt es dann zum Serienabschluss gegen die Spitzenteams aus Steinbach und Alzenau. Nicht ganz so schlimm sehen das aber Keim und Mittelfeldmotor Andre Meier. „Das macht doch den Reiz aus. Es ist doch viel besser gegen solche Teams zu spielen, die sich auch noch mal richtig reinhängen“, sagt Meier. Foto: nh

Von Daniel Schneider

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