KSV Baunatal präsentiert seinen mit Talenten gespickten Kader für die neue Hessenligasaison

Ein Leit-Wolf für die Jungen

Höchstalter 21 Jahre: Baunatals Trainer Tobias Nebe (vorn, Zweiter von rechts) und Torwarttrainer Matthias Müller (hinten rechts) setzen auf ihre jungen Neuzugänge (hinten von links) Till Neumann, Samuel Angel Zapico Lopez, Jonas Springer, Sergio Sosa Perez sowie (vorn von links) Maximilian Werner, Maximilian Kraus und Justin Schumann. Es fehlen Christian Krug und Tim Demus. Fotos: Malmus

Baunatal. „Bloß nicht wieder eine Saison wie die vergangene erleben“, nennt Tobias Nebe, Trainer des KSV Baunatal, sein sehnlichstes Ziel für die am Samstag mit der Partie in Urberach beginnende neue Spielzeit in der Fußball-Hessenliga. Zuletzt musste seine Elf lange um den Klassenerhalt bangen, ehe sie auf Rang elf landete. Das soll diesmal anders sein: „Unser Anspruch ist es schon, im oberen Drittel zu landen. Aber mit unserer jungen Mannschaft sollten wir die Bälle flach halten.“

Keiner der talentierten Neuzugänge ist älter als 21 Jahre. Über Erfahrung verfügen einige davon gleichwohl, wie etwa der vom OSC Vellmar gekommene Jonas Springer. Weil zudem mehrere etablierte Spieler nicht mehr dabei sind, muss Nebe Umbauarbeiten bewältigen. Nicht zuletzt in der Abwehr, wo die pausierenden Niklas Hanske und Daniel Leipold ersetzt werden müssen. Ob und wann sie zurückkehren, steht in den Sternen.

Besonders gefordert ist daher Mario Wolf. Der Dauerbrenner geht in seine zehnte Saison beim KSV, trägt die Kapitänsbinde und soll die Jungen gewissermaßen als Leit-Wolf führen. Der Platz neben ihm in der Innenverteidigung scheint Daniel Borgardt vorbehalten. „Er macht das überragend“, lobt Nebe seinen bisherigen Sechser.

Im Mittelfeld weist der Trainer Malte Grashoff eine gewichtige Rolle zu: „Er ist eine absolute Führungspersönlichkeit und ordnet das Zentrum.“ Höheren Ertrag als zuvor erhofft sich Nebe in der Offensive. „Wir arbeiten viele Chancen heraus, müssen sie nun aber auch nutzen“, sagt der Trainer. Verantwortlich dafür sind in erster Linie Nico Schrader, Manuel Pforr und der immer stärker auftrumpfende Kyung Ho Lee.

Noch eine weitere Schwäche der vorigen Runde möchte Nebe abstellen. „Wir spielen grundsätzlich offensiv mit viel Ballbesitz, dürfen aber nicht mehr so anfällig für Konter sein“, betont er.

Der abwanderungswillige Patrick Krengel bleibt nun doch in Baunatal. Nachdem mit Matthias Müller (zuvor FSC Lohfelden) ein neuer Torwarttrainer gefunden wurde, soll eine weitere Personalie bald geklärt werden. Weil sich Manuel Pforr wieder auf das Spielen konzentriert, ist der Posten des Co-Trainers vakant.

„Es läuft wohl darauf hinaus, dass ich das mache“, sagt Ralf Rößler, Sportlicher Leiter der VW-Städter. Handlungsbedarf besteht, obwohl es während der Vorbereitungszeit laut Nebe auch ohne Co-Trainer ging. „Die Kapitäne Mario, Malte und Daniel haben die Aufgabe gut mitübernommen.“

Von Wolfgang Bauscher

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.