Letztes Mal FSC-Kapitän?

Hessenliga: Lohfelden und Routinier Beyer wollen Heimsieg zum Abschluss

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Er führt die Mannschaft an: Lohfeldens erfahrener Kapitän Daniel Beyer, hier im Derby gegen Baunatal am vergangen Samstag, sagt: „Mir war immer die Mannschaft am wichtigsten.“ Hinter ihm steht FSC-Torwart Andre Schreiber.

Lohfelden. Während es für Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden darum geht, nach dem Finaleinzug im Kreispokal (2:1 gegen Baunatal) zur Krönung der Saison Platz drei zurückzuerobern, will Gegner Spvgg. Oberrad zum Last-Minute-Ligaverbleib noch auf den drittletzten Platz klettern.

Das Problem: Beides geht nicht. Die Partie des letzten Spieltags am Samstag (Nordhessenstadion, 15 Uhr) wird wohl zudem für Daniel Beyer die letzte Begegnung als Kapitän des FSC Lohfelden sein.

Der 33-Jährige hat bei den Nordhessen seit vier Spielzeiten das Amt des Mannschaftsführers inne. In der nächsten Saison wird er Trainer Otmar Velte auch offiziell als Co-Trainer unterstützen und zudem weiter als Spieler Teil der Mannschaft bleiben. Entsprechende Ein-Jahres-Verträge wurden vor vier Wochen unterschrieben. Der frühere Drittliga-Kicker des KSV Hessen Kassel deutete an, dass dann weitere Spieler in Verantwortung genommen werden sollen und er die Kapitänsbinde wohl weitergibt.

„Mir war immer die Mannschaft am wichtigsten. Auch wenn ich weniger als in den Jahren zuvor gespielt habe, habe ich mich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, sagt Beyer, der in dieser Runde bisher auf 21 Einsätze (800 Spielminuten) kommt. Da sei keiner zu gebrauchen, der schlechte Stimmung verbreite, nur weil er nicht auf dem Feld steht. Der Teamzusammenhalt sei indes auch ein Hauptgrund, warum diese Saison so prima für Lohfelden gelaufen sei.

Zudem sei es für ihn als Vorbereitung auf seine Trainertätigkeit vielleicht auch von Vorteil gewesen, dass er weniger als in den Vorjahren – nur zwei Partien über 90 Minuten – gespielt habe. „So habe ich mehr Überblick über das große Ganze gewonnen“, sagt Beyer, der seine jahrelange Tätigkeit als Kapitän auch als „nahtlosen Übergang“ zur bevorstehenden Arbeit als Co-Trainer versteht.

In Beyers 318. Hessenliga-Spiel (inklusive 162 Oberliga-Einsätzen) steht indes vor allem Gegner Oberrad unter Druck. Weil die Frankfurter den direkten Vergleich gegen Alzenau, für das die Saison bereits zu Ende ist, gewonnen haben (2:2, 1:0), würde der Vorletzte mit einem Sieg beim FSC noch auf den rettenden drittletzten Platz klettern und damit seine Aufholjagd – die Spvgg. ist aktuell Rückrunden-Achter – krönen.

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