KSV Baunatal erwartet am Samstag Hessenliga-Spitzenreiter Rot-Weiß Frankfurt

KSV Baunatal will Erfolg: Löst sich das Kopfproblem?

Er nimmt es mit Vielen auf: Baunatals Abwehrspieler Mario Wolf (Mitte) während der Saison 2013/14 2013 in einem Regionalligaspiel gegen Eintracht Frankfurt II. Foto: Fischer

Baunatal. Die Saison in der Fußball-Hessenliga hatte für den KSV Baunatal mit einem Unentschieden und einem Sieg ganz gut begonnen.

Dann aber folgte das schier unfassbare 3:6 bei Rot-Weiß Frankfurt nach eigener 2:0-Führung.

Seither mühen sich die Baunataler ohne den gewünschten Erfolg durch die Serie und belegen einen Abstiegsplatz, während die Frankfurter – vom neunten Spieltag abgesehen – immer an der Spitze standen. Am Samstag ab 14 Uhr gastieren nun eben jene Rot-Weißen zum Rückspiel im Parkstadion.

„Ich saß damals verletzt auf der Bank. Wir hatten bis zum 2:0 alles im Griff. Was dann kam, erlebt man zum Glück nicht alle Tage“, blickt KSV-Abwehrspieler Mario Wolf auf das Geschehen nach der 47. Minute zurück. Sechs Gegentreffer kassierte der KSV in einer desaströsen knappen halben Stunde.

„Das war sehr schmerzlich und der erste Dämpfer für uns“, erinnert sich Wolf. Auf zwei, die maßgeblich daran beteiligt waren, baut die SG Rot-Weiß auch diesmal: Varol Akgöz und Cem Kara trafen je zweimal und brachten es insgesamt jeder auf bisher 15 Tore. Mit dem aus Rotenburg stammenden Akgöz stand Wolf in der Saison 2008/09 gemeinsam in der Hessenligaelf des KSV. „Er ist ein überragender Fußballer. An einem guten Tag hat er in der Liga eigentlich nichts zu suchen“, schwärmt der 27-Jährige von seinem früheren Nebenmann. "Das Glück kommt uns nicht gerade entgegengeflogen.", sagt Mario Wolf.

Nur drei Punkte holte der KSV aus sechs Heimspielen. Auswärts trat er elfmal an und erbeutete 13 Zähler. Damit kommen die Baunataler nicht über Platz 15 hinaus. „Wenn man zu diesem Zeitpunkt unten steht, hat das Gründe. Außerdem kommt uns das Glück ja nicht gerade entgegengeflogen“, merkt Wolf weiter an.

„Ein Kopfproblem“ bescheinigt Trainer Tobias Nebe seiner Mannschaft nach den letzten drei jeweils in der Schlussphase verlorenen Partien. „Die Verunsicherung ist greifbar. Wir bleiben weit hinter unseren Ansprüchen zurück, obwohl wir sehr gut trainieren“, sagt Nebe und hofft, dass der angeschlagene Felix Schäfer (Knie) sowie der erkrankte Robin Pollmer rechtzeitig wieder fit sind.

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