FSC hat am Samstag gegen Fulda die nächste Chance auf drei Punkte

Hessenliga: Lohfelden bewahrt Ruhe

Kein Extra-Training: Anlass zu besonderen Maßnahmen sieht FSC-Trainer Otmar Velte (rechts) trotz der Auftaktniederlagen nicht. Unser Bild vom Lauftraining seiner Mannschaft stammt aus der Vorbereitungszeit. Foto: Schachtschneider/nh

Lohfelden. 0:1 gegen Vellmar, 1:2 in Baunatal – die Hessenliga-Fußballer FSC Lohfelden hatten sich den Start in die neue Saison anders vorgestellt. Mit Borussia Fulda kommt am dritten Spieltag (Samstag, 15 Uhr) ein weiterer schwerer Gegner ins Nordhessenstadion, ehe der FSC zum Rückspiel in Vellmar antritt. Fragen und Antworten.

Was hat der FSC bisher falsch gemacht?

„Wir haben sehr oft in entscheidenden Situationen die falsche Entscheidung getroffen. Und zwar sowohl offensiv als auch defensiv“, räumt Trainer Otmar Velte ein. Was das im Einzelnen bedeutet? Otmar Velte nennt Beispiele: „Einige Male wurde nicht der torgefährlichste Mann angespielt, der Gegner in einzelnen Situationen immer wieder in Überzahl gelassen. Außerdem kam es manchmal dazu, dass sich unsere Spieler gegenseitig behinderten und sich selbst im Weg standen.“ Was der Trainer weiterhin im Spiel seiner Elf vermisste, waren „Aggressivität im Zweikampfverhalten sowie die Konsequenz vorn und hinten“.

Wie schätzt der Trainer die Situation ein?

Otmar Velte sieht keinen Anlass zur Unruhe. „Klar, wir müssen punkten. Aber wir müssen uns nicht grundsätzlich infrage stellen. Schließlich haben wir eine gute Vorbereitung gespielt und wurden von Vellmar und Baunatal ja nicht an die Wand gespielt. Verloren haben wir jeweils mit einem Tor, in Baunatal sogar erst in der Nachspielzeit“, bleibt Velte gelassen und vermutet: „Das ist nach unserem tollen Erfolg in der vorigen Saison, der jetzt nichts mehr zählt, auch eine Kopfsache.

Was sagen die Lohfeldener Spieler?

„Niederlagen tun immer weh, diese beiden im Derby natürlich besonders“, betont Jannik Weingarten. Der Mittelfeldspieler will nichts beschönigen, aber auch nichts schlechtreden: „Wir haben nicht unseren besten Fußball gespielt, aber mit besserer Chancenverwertung wäre deutlich mehr drin gewesen.“ Gegen Fulda sollen nun endlich die ersten Punkte her: „Um nicht weiter hinter der Musik herzulaufen und nicht in der Woche darauf mit leeren Händen zum Rückspiel nach Vellmar zu fahren.“

Vorstellungen davon, was die Mannschaft besser machen müsse, hat Dominik Schneider. „Es ist bisher nicht gelungen, unsere Spielidee durchzubringen. Außerdem bewegen wir uns zusammen noch nicht genug“, merkt der 21-jährige offensive Mittelfeldmann an. Wie denn die Spielidee aussehe? „Das sollte wohl besser nicht in der Zeitung stehen.“

Wie ist die die personelle Situation vor dem Fulda-Spiel?

Mit Kapitän Roy Keßebohm, dessen Sperre abgelaufen ist, kehrt jener Spieler zurück, der das vom Trainer vermisste aggressive Zweikampfverhalten wie kaum ein anderer im Team verkörpert. Innenverteidiger Mentor Latifi fällt wegen einer Erkrankung aus.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.