Fußball-Hessenligist holt vier Zähler und untermauert den vierten Tabellenplatz

Lohfelden einmal 1:1, einmal 3:1

Im Jubel vereint: Die Lohfeldener Torschützen Serdar Bayrak (links) und Jannik Weingarten. Foto: Fischer

Alzenau/Eschborn. 1:1 (0:1) beim FC Bayern Alzenau, 3:1 (2:0) beim 1. FC Eschborn – vier Punkte holte der FSC Lohfelden am Osterwochenende in der Fußball-Hessenliga und festigte den vierten Rang.

DAS MONTAGSSPIEL

Gegen ersatzgeschwächte Gastgeber war Lohfelden die abgeklärtere Elf. Eschborn haderte mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen. So reklamierten die Gastgeber bereits in der fünften Minute ein Handspiel von Mentor Latifi im Strafraum, nachdem Dominic Ortega geflankt hatte. Mit dem ersten guten Angriff gelang dem Gast der Führungstreffer. Die Hereingabe von Adrian Bravo Sanchez schob Thomas Müller zum 1:0 ein (12.). Nach einer halben Stunde folgte das 2:0. Nach einer kurz ausgeführten Ecke traf Serdar Bayrak mit einem leicht abgefälschten Schuss (30.).

Im zweiten Abschnitt fand Eschborn besser ins Spiel und erarbeitete sich Vorteile. Doch Lohfelden hatte in der 68. Minute die große Chance zum 3:0. Nach Foul von Michel Gschwender an Bayrak schoss der Gefoulte den Elfmeter an die Latte. Eschborn haderte dagegen weiter mit Schiedsrichter Volker Höpp. In der 70. Minute forderten die Gastgeber nach einem Schuss von Deniz Topcu erneut einen Handelfmeter.

Hoffnung keimte bei den Gastgebern in der 79. Minute auf, als Kevin Hillmann mit einem Schuss aus 16 Metern das 1:2 erzielte. Doch nur zwei Minuten später sorgte Jannik Weingarten mit dem 3:1 für die endgültige Entscheidung zugunsten des FSC. Nach nur einem Tag Pause war Otmar Velte froh über den Sieg in Eschborn und lobte den Fitnesszustand seiner Mannschaft. „In der ersten Halbzeit hätten wir höher führen können, in der zweiten Hälfte hatte Eschborn dafür aber Vorteile. Der Sieg ist verdient“, erklärte Velte.

DAS SAMSTAGSSPIEL

In Alzenau schrammte der FSC nur knapp an seiner siebten Saisonniederlage vorbei. „Die erste Hälfte war zum Vergessen. Auch wenn man einmal umstellt, muss ich als Trainer erwarten, dass die Laufwege stimmen. Das war nicht der Fall“, meinte Velte nach den insgesamt ausgeglichenen 90 Minuten.

Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, erspielten sich aber zunächst keine Chancen. Die erste zwingende Gelegenheit verbuchten die Gäste, als Kapitän Daniel Beyer das Leder volley aus knapp 16 Metern am langen Eck vorbeischob (10.). Kurz darauf musste FCB-Keeper Ricardo Döbert noch einmal einen Weitschuss von Jannik Weingarten zur Ecke klären (17.). Im Anschluss übernahmen die Unterfranken das Kommando und verzeichneten einige Gelegenheiten. Erst kurz vor der Pause traf Alzenaus Elias Niesigk: Nach tollem Pass von Marco Fritscher ließ er zunächst Mentor Latifi stehen und umkurvte dann Keeper Andre Schreiber (45.).

Im zweiten Abschnitt stellte Velte auf sein bewährtes 4:3:3-System um, was sich sogleich positiv bemerkbar machte. „Der Trainer hatte einen Matchplan, der aber vor der Pause nicht funktioniert hat. Danach lief es dann deutlich besser“, meinte Angreifer Serdar Bayrak. Zwar hatte der FCB noch eine Gelegenheit durch Niko Koukalias (50.), dann steigerte sich aber der Vierte von Minute zu Minute. Sechs Minuten vor dem Abpfiff war Torjäger Bayrak mit einem Schlenzer in den Winkel erfolgreich. Fast hätte Lohfelden sogar noch gewonnen: Demetrio D’Agostino beförderte das Leder aus fast 30 Metern an den Pfosten (88.).

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