FSC leidet unter Ausfällen auf Schlüsselpositionen – Samstag kommt Wehen Wiesbaden II

FSC Lohfelden in der Klemme

Angriffsschwung: Mit Offensivgeist wie hier Jaroslaw Matys (links) gegen den Oberrader Ömer Dursun wollen die Lohfeldener gegen Wehen Wiesbaden II punkten. Archivfoto: Schachtaschneider

Lohfelden. Manch eine Fußballmannschaft wäre froh, wenn sie „nur“ zwei verletzte Spieler hätte. Bei Hessenligist FSC Lohfelden liegt die Sache anders.

Denn mit Torhüter André Schreiber und Torjäger René Huneck fallen zwei wesentliche Akteure bis Saisonende aus. Die Lücke, die sie reißen, ist schwer zu schließen – vermutlich auch im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden II (Samstag, 15 Uhr, Nordhessenstadion).

Trainer Otmar Velte schildert das Dilemma so: „Wir haben in den beiden Partien seit der Winterpause nicht schlecht gespielt. Aber unsere beiden jungen Torhüter waren am einen oder anderen Gegentor doch beteiligt, auch wenn ihnen nicht direkt Fehler unterlaufen sind. Und vorn ist es uns nicht gelungen, eine unserer Chancen zum Ausbau der jeweiligen Führung zu nutzen.“ So stand der FSC trotz ansprechender Leistung zweimal mit leeren Händen da.

Als Folge davon liegen die Lohfeldener auf dem ersten Abstiegsplatz, was die Aufgabe gegen Wehen Wiesbaden II nicht leichter macht. Zumal deren Drittliga-Elf bereits am Freitag spielt und somit einige ihrer Profis im Nordhessenstadion auflaufen können. Ob Otmar Velte im Tor auf den 19-jährigen Timo Bauernschmitt oder den 20-jährigen Islam Bataschev setzt, ließ er offen. Letzterer kam im November von der SG Beisetal. Beide jungen Schlussleute versucht Velte nach vorn zu bringen: „Wir führen viele Gespräche, zeigen die Schwächen auf und vermitteln Selbstvertrauen.“ Wieder im Aufgebot steht nach berufsbedingter Abwesenheit Linor Demaj. (wba)

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