FSC vergibt viele Chancen und muss sich bei Schlusslicht Urberach mit 2:2 begnügen

Lohfelden reicht ein 2:0 nicht

Enttäuscht: FSC-Torwart Andre Schreiber und Torschütze Tolga Ulusoy. Archivfoto: Fischer

Urberach. Otmar Velte, Trainer beim Fußball-Hessenligisten FSC Lohfelden, und sein Kapitän Roy Keßebohm waren sich einig: „Wir nutzen einfach unsere Chancen nicht.“

Und so kehrte der FSC vom Gastspiel bei Schlusslicht Viktoria Urberach mit einem enttäuschenden 2:2 (2:1) nach Nordhessen zurück. Dabei sah Lohfelden nach einer 2:0-Führung nach 22 Minuten schon wie der sichere Sieger aus.

Nach dem 2:1-Pokaltriumph unter der Woche gegen Regionalligist KSV Hessen Kassel „sind wir nur schwer ins Spiel gekommen“, sagte Velte. Als der FSC dann einmal drin war, ging es schnell: Nach einem überflüssigen Foul von Urberachs Giuseppe Serra an Nasuf Zukorlic verwertete Serdar Bayrak den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 (19.). Sieben Minuten später schien die Messe gesungen: Nach Fehlpass von Viktoria-Torwart Jonas Röder erhöhte Tolga Ulusoy aus 17 Metern auf 2:0. „Doch dann haben wir die Tore nicht gemacht, das zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison“, ärgerte sich Velte. Urberach kämpfte, Serra verkürzte auf 1:2 (31.). Acht Minuten später kratzte Urberachs André Schneider einen Schuss von Lukas Iksal von der Torlinie.

In der 53. Minute vergab Lohfeldens Jannik Weingarten das sichere 3:1, als er aus 15 Metern unbedrängt am Urberacher Tor vorbeischoss. Im Gegenzug hämmerte André Schneider eine Flanke unhaltbar zum 2:2 in die FSC-Maschen. Lohfelden drängte nun, vergab aber drei, vier weitere Hochkaräter. Bayrak scheiterte bei einem Konter an Torwart Röder (57.). Zwei Minuten später fand erneut Weingarten in Torwart Röder seinen Meister.

In der Schlussphase brachte der eingewechselte Stanko Pavlovic bei seinem Saisondebüt nochmals Leben in die Offensive der Hausherren. Dreimal kam der erfahrene Torjäger, der mehrere Wochen verletzt ausfiel, zum Abschluss, dreimal scheiterte er knapp. Und wenn seine Vorlage Tom Niegisch nicht über den Fuß gerutscht wäre, hätten die Urberacher sogar gewinnen können (90.+2). „Nach dem 2:0 haben wir wieder ein bisschen zu viel Tiki-Taka gespielt. Das waren zwei verlorene Punkte“, resümierte Lohfeldens Keßebohm.

Von Patrick Leonhardt

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