FSC-Trainer Velte fiebert Topspiel in Watzenborn entgegen

Lohfelden reist zum Primus

Hat noch einiges mit Lohfelden in dieser Serie vor: FSC-Trainer Otmar Velte. Foto: Fischer

Lohfelden. Im Spitzenspiel der Fußball-Hessenliga gastiert der FSC Lohfelden am Samstag bei Teutonia Watzenborn-Steinberg (15 Uhr, Sportplatz an der Neumühle). Schlagen die Nordhessen den Tabellenführer, würden sie den Rückstand auf die Pohlheimer auf sieben Punkte verkürzen (und hätten dann sogar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand). Zudem könnten bei einem FSC-Sieg der Zweite Rot-Weiss Frankfurt oder auch der Dritte Stadtallendorf die Gunst der Stunde mit einem Sprung an die Spitze nutzen.

Zum Zünglein an der Waage im Titelrennen könnte der FSC auch deshalb werden, weil er im April sowohl eine Partie gegen die Frankfurter als auch gegen die Stadtallendorfer bestreitet und dann noch das Nachholspiel gegen den Fünften Lehnerz hat. „Wir haben jetzt vier, fünf Spiele, auf die wir uns riesig freuen können“, sagt Lohfeldens Trainer Otmar Velte. Schon die Hinspiele fanden seiner Anssicht nach auf hohem Hessenliga-Niveau statt: „Da wurde richtig Fußball gespielt.“

Bei Lohfelden (4./49:36/41) wird in Pohlheim allerdings Roy Keßebohm ausfallen. Der Linksverteidiger ist noch krank. Mirko Tanjic spielt aufgrund von Trainingsrückstand weiter erst einmal in der zweiten Mannschaft. Christian Käthner ist nach seinem Kurz-Einsatz gegen Eschborn (3:1) wieder eine Alternative, ist aber noch nicht wieder bei 100 Prozent. Der zuletzt beruflich verhinderte Jaroslaw Matys steht wieder zur Verfügung. Dasselbe gilt für Winter-Neuzugang Faustino Simons, der am Montag privat verhindert fehlte.

Dass Watzenborn/Steinberg (1./57:29/51) den Durchmarsch in die Regionalliga aktuell aussichtsreich von Platz eins aus anvisiert, hat Velte indes nicht überrascht. Der 51 Jahre alte Übungsleiter der Lohfeldener weiß um die Klasse der Mittelhessen und ihr starkes Offensiv-Duo mit Raffael Szymanski (17 Tore) und Dennis Weinecker (13).

Das Saisonziel, einen einstelligen Tabellenplatz, wollen die Lohfeldener indes nicht Richtung Top Vier revidieren. „Dafür haben wir die letzten zwei, drei Jahre zu lange gegen den Abstieg gespielt“, erläutert der FSC-Trainer. „Und dafür haben wir auch in dieser Saison das eine oder andere nicht so gut gemacht.“

Nichtsdestotrotz erhoffen sich die Nordhessen, ein gewichtiges Wörtchen mitzusprechen, wenn es um die Vergabe der drei Punkte in den anstehenden Topspielen geht. Velte: „Es gibt keinen Favoriten. Es sind Partien auf Augenhöhe.“ (srx)

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