1:3-Niederlage bei Watzenborn-Steinberg

Lohfelden verliert Kontakt nach oben

Wieder erfolgreich: Lohfeldens Serdar Bayrak. Archivfoto: Koch

watzenborn. Nach zwei jeweils fünfminütigen Auszeiten muss der FSC Lohfelden in der Fußball-Hessenliga den Kontakt nach ganz oben abreißen lassen. Trotz einer ansonsten starken Leistung verloren die Nordhessen am Samstag bei Tabellenführer Teutonia Watzenborn-Steinberg mit 1:3 (1:1).

„Wir waren heute nicht das erste Mal in dieser Saison zu Beginn einer Halbzeit gedanklich nicht wach“, ärgerte sich FSC-Trainer Otmar Velte über den kollektiven Tiefschlaf seines Teams unmittelbar nach dem Anpfiff. Gerade einmal 68 Sekunden waren gespielt, als Ilias Azaouaghi ein Zuspiel von Denis Weinecker völlig unbehelligt unhaltbar für André Schreiber einschob. Nur zwei Minuten später rettete der Keeper in höchster Not gegen Vaclav Koutny und weckte mit der Glanztat seine Mitspieler auf. Nachdem der in der ersten Hälfte bärenstarke Serdar Bayrak gleich zweimal im Strafraum von Teutonia-Hüne Michael Bodnar zu Fall gebracht wurde (8./17.), entschied Schiedsrichter Cristian Ballweg beim zweiten Vergehen auf Elfmeter. Der Gefoulte verwandelte diesen mit seinem sechzehnten Saisontreffer zum verdienten Ausgleich (18.). In der Folgezeit waren die Gäste über die beiden Außenbahnen brandgefährlich, brachten den Ball aber bei guten Torgelegenheiten von Thomas Müller (22./45.) nicht im Tor unter. Die ambitionierten Gastgeber kamen mit frischem Elan aus der Kabine. Ilias Azaouaghi versetzte nach einem feinen Pass von Denis Weinecker Egli Milloshaj und netzte ins lange Eck ein (52.). Nur kurz darauf verpasste Maximilian Blahout aus fünf Metern den Ausgleich (55.), ehe im Gegenzug Viktor Talevski mit einem Volleyschuss, der nach Ansicht des Linienrichters von der Latte kommend hinter der Torlinie aufprallte, die Führung ausbaute (56.). Nach der zweiten „mentalen Auszeit“ waren die Gäste dann aber wieder da und standen kurz vor dem Anschlusstreffer. Da jedoch Thomas Müller am langen Pfosten einen Freistoß nur um die berühmte Fußspitze verpasste (70.) und Serdar Bayrak freistehend in Teutonia-Keeper Yannik Dauth seinen Meister fand (72.), blieb es bei dem Sieg für die Mittelhessen.

Von Frank Losert

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