Matys macht Lohfelden froh

Nach schwarzen November feiert der FSC einen Sieg in Eschborn

Zweifacher Torschütze: Jaroslaw Matys schoss beide Treffer beim 2:1 der Lohfeldener in Eschborn. Archivfoto: Schachtschneider/nh

Eschborn. Der FSC Lohfelden hat den Abwärtstrend in der Fußball-Hessenliga beendet.

Mit dem 2:1 (1:1) beim 1. FC Eschborn feierte die Mannschaft von Trainer Otmar Velte einen ganz wichtigen Auswärtssieg.

„Wir haben im November kein Spiel gewonnen, deshalb mussten die drei Punkte heute her“, sagte Velte. Er verriet, dass er in Eschborn nach der langen Durststrecke auch mit einem Punkt zufrieden gewesen wäre. Umso schöner sei nun natürlich der letztlich auch hochverdiente 2:1-Auswärtscoup.

Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie den Negativlauf unbedingt beenden wollten. Da spielte Lohfelden natürlich auch das frühe 1:0 in die Karten. Jonas Spengler nutzte den Fehler von Daniel Henrich im Spielaufbau, bediente Jaroslaw Matys, der zur Führung einschob (6.). Die Eschborner, die nach drei Heimniederlagen in Folge einen Sieg vor heimischer Kulisse zum Jahresabschluss fest eingeplant hatten, antworteten aber prompt. Den Freistoß von Christopher Nguyen versenkte Kevin Hillmann mit einer sehenswerten Volleyabnahme zum 1:1 ins rechte Eck (11.). Torhüter André Schreiber war chancenlos.

Beeindrucken ließen sich die agilen Lohfeldener aber auch von diesem Ausgleich nicht. Vyacheslav Petrukhin hätte in der 34. Minute die erneute Führung für die Gäste erzielen können. Er traf aus 18 Metern aber zunächst nur die Latte und zielte im zweiten Versuch über das Eschborner Tor. Kurz vor der Pause konnte sich Torwart Schreiber bei einem Schuss von Rudi Hübner nochmals mit einer Glanzparade auszeichnen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Eschborn den Druck. Der FSC Lohfelden überstand die Drangperiode der Gastgeber aber schadlos. Er setzte in der 73. Minute den entscheidenden Nadelstich. Nach einem Fehler von Hillmann ging die Velte-Elf zum Gegenangriff über. Erneut Matys war zur Stelle und köpfte den Ball ein. Der FSC hatte in dieser Situation auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Vom Innenpfosten prallte der Ball zum umjubelten 2:1 ins Tor.

Eschborn war nach diesem Gegentreffer geschockt und steckte auf. Lohfelden hätte dagegen in der Schlussphase sogar noch erhöhen können. Egli Milloshaj (85.) scheiterte frei vor Torwart Tobias Stehling, und Petrukhin schaffte es nicht, den Ball aus der eigenen Hälfte ins leere Eschborner Tor zu schießen. „Wir hätten am Ende auch 3:1 oder 4:1 gewinnen können. Das wäre aber zu hoch gewesen“, sagte Trainer Otmar Velte.

Von Christian Neubauer

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