Fußball-Hessenliga: FC Ederbergland ist heiß auf die Auswärtspartie in Eschborn

FC Ederbergland: Mehr in die Tiefe als Breite

Empfahl sich in der Vorbereitung beim heimischen Hessenligisten für höhere Aufgaben: Janis Wolff vom FC Ederbergland. Foto:  zhw

Battenberg. Fußball-Hessenligist FC Ederbergland nimmt am Samstag beim Spiel in Eschborn ab 15 Uhr die Restrunde in Angriff. Nach einem spielfreien Wochenende steigt die Mannschaft von Trainer Harry Preuß wieder ins Geschäft ein.

Vor dem Anpfiff beleuchten wir die Lage vor dem Restrundenstart.

DIE VORBEREITUNG

War mit knapp sechs Wochen für den FCE lang. „Die, die voll mitziehen konnten, sind körperlich auf einem guten Niveau. Lediglich zwei bis drei Spieler hinken etwas hinterher, werden das aber aufholen. Ich bin sehr zufrieden“, sagt Preuß.

DIE TESTSPIELE

Hier sollten die Ergebnisse – sowohl positiv, als auch negativ – nicht überbewertet werden. Es wurde taktisch viel ausprobiert. Zuletzt sogar, wie man mit zehn Spielern, als in Unterzahl agieren muss.

DIE VORBEREITUNGSZIELE

Preuß hat großen Wert auf die Spieleröffnung gelegt. Das Umschaltspiel muss schneller werden. „Wir müssen mehr in die Tiefe als in die Breite spielen, dabei aber die Kompaktheit beibehalten“, fordert er, wohl wissend, dass noch Potential nach oben ist. Zudem stand nach sechs Wochen Pause die Fitness seiner Spieler ganz oben.

DER NEUZUGANG

Ahmet Marankoz: Der FCE hat mit ihm und Felix Nolte nun zwei Hochkaräter im Spiel nach vorn. Mehr Flexibilität soll hier helfen, den Gegnern Probleme zu bereiten. Marankoz ist eher der Kicker, der den Ball kontrolliert und ein eiskalter Vollstrecker ist. Nolte hingegen gilt als Dampfmacher aus dem Mittelfeld.

DAS SPIELSYSTEM

Hier legt sich Preuß nicht fest, auch wenn er zuletzt gern die 4-1-4-1-Option wählte. Aber auch ein 4-2-3-1 oder 4-4-2 sind möglich. Hier hat sich das Team weiterentwickelt und kann je nach Gegner und eigenen personellen Möglichkeiten variieren.

DIE VERLETZTEN

Aktuell nur Anton Jencik (Zerrung). Auf Dauer fehlen derzeit noch Dennis Meyer und Arthur Besel, die ihre Knieoperationen gut überstanden haben und in der Reha-Phase sind.

GEWINNER UND VERLIERER

Gewinner der Vorbereitung ist sicherlich Janis Wolff, der auf der verantwortungsvollen Sechser-Position starke Leistungen abruft. Anders die Situation bei bei Carlos Arsenio: Er muss sich zunächst über die zweite Mannschaft wieder anbieten. Vor einem Jahr tat er das auch und spielte dann eine tolle Restserie.

DIE TORWARTFRAGE

Hier bleibt alles beim alten. Je nach Trainingsstand und Gegner stehen Dominik Geiss oder Sebastian Wack zwischen den Pfosten.

MÖGLICHE AUFSTELLUNG

Geiss (Wack) - Biesenthal, Mohr, Ricka, Möllmann - Wolff, Karge - Miß, Nolte, Shintani (Wissemann) - Marankoz.

DER GEGNER

Der scheint Trainer Harry Preuß zunächst egal zu sein, auch wenn er sich natürlich gewohnt akribisch auf den Start gegen Eschborn vorbereitet. „Sollte Torjäger Hübner spielen können, wird er in guten Händen sein. Wir sind heiß auf das Spiel und wollen, dass es endlich los geht. Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, ist sich der FCE-Coach sicher. (zhw)

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