Ex-Baunataler Schmeer:„Mein Weg war fast perfekt“

Der Blick geht nur selten zurück: Sebastian Schmeer freut sich über die Gastspiele in Baunatal und Vellmar. Foto: Hedler

Fulda. Mit Borussia Fulda kommt Sebastian Schmeer am heutigen Donnerstagabend (19 Uhr) zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Vom KSV Hessen an den Fußball-Hessenligisten ausgeliehen, trifft er gegen den KSV Baunatal im Parkstadion auf seinen früheren Verein. Seit Schmeer im Winter wechselte, traf er zweimal und bereitete zudem zwei Tore vor. Im Interview äußert sich der 29-jährige, der am Ostermontag zur Partie beim OSC Vellmar noch einmal in die Region kommt, zu seinen Zielen.

Heute spielen Sie mit Borussia Fulda bei Ihrem Ex-Verein. Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Baunatal denken?

Sebastian Schmeer: In der B-Jugend habe ich dort in der Regionalliga, der damals höchsten Klasse, gespielt – das hat Spaß gemacht und war eine gute Erfahrung, obwohl es nicht immer so ganz erfolgreich war. Und später bei den Senioren war es ein überragendes Jahr für mich. Wir sind damals knapp am Aufstieg gescheitert, und ich bin Torschützenkönig geworden.

Im Mai 2015 haben Sie sich im letzten Saisonspiel mit dem KSV Hessen gegen Offenbach (1:0) den Mittelfuß gebrochen. Haben Sie ihre alte Leistungsstärke wieder errreicht?

Schmeer: Ja, ich bin wieder bei 100 Prozent. Ich habe im Oktober angefangen und konnte die komplette Vorbereitung in Fulda mitmachen. Mit dem Fuß habe ich keine Probleme mehr.

Was nehmen Sie sich persönlich und mit Fulda noch für diese Saison vor?

Schmeer: Durch die vier Siege haben wir uns freigeschwommen und im Abstiegskampf Luft verschafft. Wir wollen im gesicherten Mittelfeld landen. Ich möchte dabei so viel Spielzeit wie möglich haben und die nötigen Tore schießen. Natürlich auch, um mich wieder für den KSV Hessen zu empfehlen.

Nach dem halben Jahr in Fulda läuft Ihr Vertrag beim KSV Hessen dann noch ein Jahr? Was sind Ihre Ziele für die Zeit nach Fulda?

Schmeer: Was beim KSV gerade geschieht, kriege ich nur am Rande aus der Zeitung mit – aber klar, der KSV Hessen ist für mich ein richtig guter Verein, für den ich immer gern gespielt habe und auch noch gern ein paar Jahre auf höherem Niveau spielen möchte.

2012 haben Sie sich gegen ein Angebot beim FC Schalke 04 entschieden. Denken Sie noch manchmal dran? Und war es im Nachhinein die richtige Entscheidung?

Schmeer: Klar werde ich da hin und wieder noch drauf angesprochen, aber da denke ich eigentlich gar nicht mehr dran. Der Weg, wie ich ihn eingeschlagen habe, war für mich fast perfekt. Von daher trauere ich da nichts nach.

Wie lautet Ihr Tipp für Donnerstag?

Schmeer: Sehr schwierig. Baunatal braucht die Punkte unbedingt. Wir haben aber einen richtig guten Lauf. Ich tippe auf einen 2:1-Sieg für uns.

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