Baunatal spielt in Watzenborn

Hessenliga legt wieder los: Vellmar, Lohfelden und Baunatal auf Punktejagd

Vellmars Trainer Mario Deppe

Für die Fußball-Hessenligisten wird es am Samstag ab 15 Uhr ernst. Die Vorbereitung ist rum, jetzt geht es wieder um Punkte.

Während der FSC Lohfelden gegen die Spvgg. Neu-Isenburg und der OSC Vellmar gegen Viktoria Griesheim zu Hause antreten, muss der KSV Baunatal auswärts bei Watzenborn-Steinberg ran.

FSC Lohfelden

Auch für die Trainer wird es wieder ernst: Lohfeldens Otmar Velte startet mit seiner Mannschaft in die Restrunde der Fußball-Hessenliga.

Die Lohfeldener treffen mit Neu-Isenburg auf einen Gegner, an den sie keine guten Erinnerungen haben. Mit 0:6 unterlagen sie im Hinspiel. „Das war unser schlechtestes Saisonspiel. Ein kompletter Ausfall“, sagt FSC-Trainer Otmar Velte. „Aber das ist vergessen, jetzt gehen wir gut vorbereitet in das Spiel.“ Beim Gegner seien die Abwehr und das schnelle Umschaltspiel die Stärken, auf die sich die Lohfeldener einstellen. In der Vorbereitung erzielte der FSC gute Ergebnisse. „Allerdings sind Ergebnisse egal. Es geht darum, körperlich fit zu werden und schnell die Spielfähigkeit zu bekommen“, sagt der Coach, der mit diesen Punkten bei seinem Team zufrieden ist.

Am Samstag werden den Lohfeldener Janik Szczygiel und Winter-Neuzugang Jan Häuser fehlen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Dominik Schneider. Velte ist derweil optimistisch, dass die Partie stattfinden kann. „Wir haben einen guten Kunstrasenplatz, der auch frei ist. Ich gehe davon aus, dass gespielt wird.“

OSC Vellmar

Die Vellmarer sind so etwas wie der 1 FC Köln der Hessenliga – sie müssen nach der Winterpause eine Aufholjagd starten, um den Abstieg zu verhindern. Das scheinbar Unmögliche. Immerhin: Die Situation ist der Mannschaft von Trainer Mario Deppe nicht fremd. Auch in der Vorsaison steckte der OSC im Winter im Tabellenkeller, startete dann eine beeindruckende Serie und schloss die Saison als Elfter ab. „Deswegen haben wir dieses Mal die Vorbereitung genauso gestaltet wie im vergangenen Jahr“, sagt Deppe. Bereits seit dem 2. Januar haben sich die Vellmarer fit gemacht für das Unternehmen Klassenerhalt.

Die Probleme sind dennoch dieselben wie in der Hinserie: Die Breite des Kaders ist überschaubar. Aber: Die Vorbereitung macht Mut. „Die Leistung und der Einsatz haben gestimmt. Alles lief nach Plan“, sagt Deppe, der im Sommer nach elf Jahren beim OSC aufhören wird. Von daher passt es irgendwie, dass er die Partie gegen Griesheim als erstes von zwölf Endspielen bezeichnet. Für seine Mannschaft und für sich selbst.

KSV Baunatal

Baunatals Tobias Nebe

„Eine verpatzte Generalprobe sorgt für eine gelungene Bühnenpremiere.“ Diesen Spruch zitiert KSV-Trainer Tobias Nebe in Bezug auf seine Hoffnungen zum ersten Pflichtspiel des Jahres. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht“, sagt der Baunataler Coach, der einerseits mit der Vorbereitung zufrieden ist, andererseits aber die fehlenden guten Auftritte in den Testspielen kritisiert. „Wir haben besser trainiert als gespielt. In den Spielen sind wir hinter den Erwartungen zurückgeblieben.“

So wie beim abschließenden Heimtest am Samstag gegen Liga-Schlusslicht Vellmar (0:4). „Ich hoffe, dass wir dadurch sensibilisiert wurden und gegen Watzenborn wacher und konzentrierter auftreten. Es ist eine absolute Spitzenmannschaft – individuell vielleicht noch stärker als Dreieich besetzt“, meint der Baunataler Trainer. „Wir müssen die Räume eng halten, den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Es wird viel auf die Einstellung ankommen.“

Am Samstag werden Luca Trump (dreifacher Mittelhandbruch) und Egli Milloshaj (Muskelfaserriss) fehlen. Der Einsatz von Patrick Krengel (Erkältung) ist fraglich.

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