Verfolgerduell in der Hessenliga: Lohfelden gastiert am Samstag in Stadtallendorf

Nur nicht wieder zu tief stehen

Die Mauer muss stehen: Mentor Latifi (von links), André Schreiber, Vyacheslaw Petrukhin, Pere Pavic, Niklas Kühne, Jannik Weingarten und Thomas Müller vom FSC Lohfelden. Foto: Fischer

Lohfelden. Von außen betrachtet könnte in der Partie des 31. Spieltags vorentschieden werden, ob Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden unter den Top vier noch eine vordere Rolle spielen kann. Trainer Otmar Velte geht jedoch das Thema Aufstieg vor dem Spiel bei Eintracht Stadtallendorf (Samstag, 15 Uhr, Herrenwaldstadion) auf die Nerven.

„Wir haben unser Ziel einstelliger Tabellenplatz erreicht. Jetzt wollen wir aus einer guten Saison eine sehr gute machen“, erklärt Velte. „Es geht jetzt auch darum, an was aus dieser Saison wir uns im Nachhinein erinnern. Und das sind nicht die ersten Spiele, sondern eher die letzten.“

Der Aufstieg sei kein Thema. „Mich stört die Fokussierung auf die Konstellation“, sagt der 51-Jährige, der stattdessen die Umsetzung des taktischen Konzepts nicht nur über eine Halbzeit in den Vordergrund rückt. Diese habe ihm bei den 1:3-Niederlagen in den Spitzenspielen gegen Watzenborn und Rot-Weiss Frankfurt nicht gefallen.

„Zu Beginn der zweiten Halbzeit standen wir fünf Meter zu tief und haben dem Gegner die Spieleröffnung ermöglicht. Von Zurückweichen war keine Rede“, ärgert sich Velte: „Wir können auch gegen Stadtallendorf verlieren, weil der Gegner besser ist, aber nicht weil wir uns taktisch schlampig verhalten.“

Siegt Lohfelden (4./55:43/50) bei Tabellennachbar Stadtallendorf (3./61:43/54) – und nehmen sich Rot-Weiss Frankfurt (2./70:39/57) und Watzenborn-Steinberg (1./70:37/58) gegenseitig Punkte weg –, würde trotz aller Konzentration auf taktische Vorgaben auch das Rennen um die ersten beiden Plätze noch einmal interessant. Allerdings verliert Stadtallendorf vermutlich die Punkte vom Spiel gegen Lehnerz am Grünen Tisch (siehe Hintergrund).

Die zuletzt spielfreie Eintracht hat nach vier Siegen zuvor im April sechs von zwölf möglichen Punkten geholt. Beim FSC wird Christian Käthner beruflich verhindert fehlen. Ob Florian Heussner (Fußprobleme) sowie Mentor Latifi und Pere Pavic (beide Pferdekuss) spielen können, ist fraglich. Der zuletzt kranke René Huneck ist aktuell wohl nur eine Option für die Bank. (srx)

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