Fußball-Hessenliga: Offensiv passt es, aber Lohfelden muss noch kleine Abwehrschwächen beheben

FSC vor pikanten Auftaktwochen

In bester Stimmung: FSC-Trainer Otmar Velte (hinten links) präsentiert den neuen Torwarttrainer Markus Rose (hinten rechts) sowie die Neuzugänge (hinten von links) Dominik Schneider, Nasuf Zukorlic, Bilal Azizi sowie (vorn von links) Emre Bicer, Mehmet Isilak, Maik De Coster, Sinan Üstün und Moritz Meuser. Foto: Fischer

Lohfelden. Es hat sich einiges getan beim FSC Lohfelden. Nicht dass die personellen Veränderungen im Kader des Fußball-Hessenligisten sonderlich groß gewesen wären. Aber es gibt einen neuen Co-Trainer an der Seite von Otmar Velte, ein neuer Torwarttrainer arbeitet mit den Schlussmännern. Zudem könnte der FSC vor einer schwereren Saison stehen als es die letzten waren.

„Es wird sicher nicht leicht. Die Erwartungshaltung ist gestiegen, nachdem wir zuletzt Vierter und beinahe Dritter geworden sind“, glaubt Otmar Velte. So ist er bestrebt, besagte Erwartungshaltung zu dämpfen. Zumal die Hessenliga nicht schwächer sei als zuvor: „Einige Mannschaften, die mit Macht nach oben wollen wie Lehnerz, Fulda, Dreieich oder Rot-Weiß Frankfurt, haben aufgerüstet. Andere wie die fünf Aufsteiger aus den Verbandsligen, sind unberechenbar.“

„Wir wollen über dem Strich mitmischen.“

FSC-Trainer Otmar Velte

So gibt Velte ein eher bescheidenes Saisonziel aus. „Wir wollen über dem Strich mitmischen und einen einstelligen Platz erreichen.“ Ähnlich sieht es Willi Becker. „Platz neun wäre in Ordnung. Aber Platz zwei wäre auch okay“, sagte der Vorsitzende mit einem Augenzwinkern.

Abgesehen von einem passablen Tabellenplatz verfolgt Otmar Velte am Rande noch ein weiteres Ziel. „Wir haben zuletzt sehr gute 57 Punkte geholt, viele davon gegen Spitzenmannschaften. Nur gegen Rot-Weiß Frankfurt haben wir nie gepunktet. Das wollen wir jetzt schaffen“, betont der Trainer.

Unterstützt wird Velte vom neuen Co-Trainer Daniel Beyer, der freilich auch weiterhin als Spieler voll angreifen möchte. „Ich kann mir schon vorstellen, später mal als Trainer zu arbeiten. Dazu ist das jetzt vielleicht der passende Übergang“, erklärt der 33-jährige Routinier.

Für den zum KSV Baunatal gewechselten Matthias Müller trainiert der vom FSV Wolfhagen gekommene Markus Rose die Torhüter des FSC. Und gibt sich kämpferisch: „Ich verspreche, dass es nun noch schwerer wird, gegen den FSC Lohfelden Tore zu schießen.“

Zufrieden ist Velte mit dem Stand der Vorbereitung auf die neue Saison. „Durch unsere Neuzugänge sind wir im Schnelligkeitsbereich besser geworden. Offensiv klappt es schon ganz gut, in der Defensive müssen wir noch Kleinigkeiten verbessern“, berichtet der Trainer. Nicht behagt hatte ihm, dass seine Mannschaft in keinem der bisherigen Vorbereitungsspiele ohne Gegentor blieb.

Viel Zeit bleibt nicht, denn in einer Woche beginnen die, wie Velte sagt, „pikanten ersten Wochen der Saison“. Dem FSC stehen bei vier Partien drei Derbys ins Haus. Am 23. Juli kommt der OSC Vellmar ins Nordhessenstadion, danach folgt das Gastspiel in Baunatal. Die nicht minder schwierige Heimpartie gegen Fulda schließt sich an, ehe bereits das Rückspiel in Vellmar ansteht. Besorgt ist der Trainer angesichts des Spielplans nicht: „Das ist doch alles hochinteressant.“

Von Wolfgang Bauscher

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