Fußball-Hessenligist KSV Baunatal erwartet Watzenborn-Steinberg am Samstag zum Spitzenduell

Platz eins steht auf dem Spiel

Es läuft: KSV-Schlussmann Pascal Bielert (vorn, mit Malte Grashoff) will seinen Kasten sauberhalten. Foto: Fischer

Baunatal. Das absolute Topspiel der Fußball-Hessenliga ist es zwar nicht, weil Teutonia Watzenborn-Steinberg am zweiten Spieltag patzte und zuhause gegen Steinbach unterlag. So kommen die Mittelhessen am Samstag (15 Uhr, Parkstadion) „nur“ als Dritter zu Tabellenführer KSV Baunatal. Mehr Spitzenduell geht dennoch kaum. Denn die Gäste wollen nach dem Regionalliga-Abstieg zurück in die vierte Liga. Die Baunataler ihrerseits genießen die unerwartete Führungsrolle und werden alles geben, um diese zu verteidigen. Stimmen zum Schlager des 5. Spieltags.

Das sagt der Torhüter

Erst zweimal musste Pascal Bielert in vier Spielen hinter sich greifen. Gegen die Teutonia könnte er häufiger im Blickpunkt stehen. Sorgen bereitet ihm dies nicht. „Ich vertraue auf unsere Defensive und die ganze Mannchaft. Auch gegen Watzenborn werden wir nicht viele Großchancen zulassen“, gibt sich Bielert selbstbewussst. Speziell beschäftigt mit dem Personal des Gegners hat er sich nicht: „Ich kenne die Leute kaum und nehme es, wie es kommt.“ In einem aber ist der Schlussmann sicher: „Wir sind weiter hungrig und wollen gewinnen.“

Das sagt der Trainer

Oft in den vergangenen Tagen bemühte Tobias Nebe angesichts des guten Starts und der Tabellenführung das Bild von der Momentaufnahme. Was würde daraus im Falle eines weiteren Sieges? „Es bliebe dabei. Auch weil wir mit Fulda und Lehnerz danach zwei weitere schwere Kaliber vor der Brust haben“, erklärt der Baunataler Trainer und räumt ein: „Danach ergibt sich vielleicht ein anderes Bild.“ Mit welcher Tendenz auch immer.

Nebe kann wieder mit Manuel Pforr und Maximilian Werner planen. Für Mirko Tanjic könnte es nach dessen Wadenblessur knapp werden. Er bestreitet im Training erst noch einen Härtetest. Der beim Derby in Vellmar zur pause ausgewechselte Vyacheslaw Petrukhin ist wieder fit. „Ich werde mir den Gegner noch auf Video anschauen und eventuell die Taktik anpassen. Denkbar wäre zum Beispiel die Umstellung auf Dreier- bzw. Fünferkette“, sagt Nebe. Das sagt der Verteidiger

„Nö, warum sollte uns die Erfolgsserie allmählich unheimlich werden? Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind und der Teamgeist viel besser ist als im letzten Jahr“, sagt Patrick Krengel, seit 2015 Stammspieler der VW-Städter. Der Außenverteidiger, der eigentlich lieber innen spielen würde, stand in den bisherigen Partien von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz.

Auch der stark besetzte Kader der Gäste beeindruckt den 21-Jährigen nicht über die Maßen: „Man muss abwarten, wie gut ihre Einzelspieler funktionieren und wie groß der mannschaftliche Zusammenhalt ist.“ Und schließlich: „Falls wir verlieren, bricht die Welt nicht zusammen.“ Vielleicht die des Gegners? „Auch nicht. Die holen schon noch ihre Punkte.“ Foto: Fischer

Von Wolfgang Bauscher

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