Hessenliga: KSV unterliegt in Lehnerz 0:3

Rabenschwarzer Tag für Baunatal

Manuel Pforr

Lehnerz. Der KSV Baunatal schlittert in der Fußball-Hessenliga erneut Richtung Tabellenkeller. Nach der Niederlage am Gründonnerstag gegen Fulda haben die Nordhessen am Ostermontag gegen den TSV Lehnerz die nächste Pleite kassiert und befinden sich nun wieder auf einem Abstiegsplatz. Bei den Osthessen unterlag der KSV klar und deutlich mit 0:3 (0:3).

„Man kann in Lehnerz verlieren, aber nicht so. Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt und eine katastrophale Leistung gezeigt“, sagte Baunatals Co-Trainer Manuel Pforr. Nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz – da ist für den 26-Jährigen klar: „Wir haben jetzt sieben Endspiele, es ist kurz vor knapp.“

Beim KSV begann Pascal Bielert für Tobias Schlöffel im Tor, Nico Schrader rückte für Patrick Herpe ins Sturmzentrum. Von den Gästen war offensiv jedoch lange Zeit nichts zu sehen, während bei Lehnerz die „Neuen“ stachen: David Wollny flankte nach 15 Minuten auf Andre Vogt, dessen Direktabnahme Bielert stark parierte, danach war der KSV-Keeper aber gegen Renato Tushas Schlenzer machtlos (16.). Kurz darauf erzielte Julian Pecks sein erstes Tor in der Hessenliga: Nach einer Ecke hatte Patrick Schaaf den Ball an die Latte geköpft, den Abpraller köpfte Pecks über die Linie – obwohl ein Baunataler den Ball noch klärte, gab das Schiedsrichtergespann den Treffer. David Wollny nutzte wenig später eine Vorarbeit von Reith zum 3:0 (35.). „Spätestens dann war das Spiel gelaufen“, sagte Pforr.

Nach einer lautstarken Halbzeitansprache kam Baunatal nun besser aus der Kabine, Lehnerz schaltete einen Gang zurück und verwaltete die Partie souverän. Torjäger Dominik Rummel hätte nochmals erhöhen können, setzte den Heber jedoch am Tor vorbei (69.).

Dann hatte auch endlich Baunatal mal Torchancen: Erst hielt jedoch TSV-Keeper Benedikt Kaiser Herpes Kopfball stark (72.), dann parierte er einen Freistoß von Tolga Ulusoy gut (80.). „Aber unter dem Strich war das heute einfach nicht hessenligatauglich“, befand Pforr.

Von Ralph Görlich

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