Baunatal spielt am Samstag zum zweiten Mal gegen Urberach

Samson trifft fast immer

Will gegen Urberach treffen: Tom Samson (links) hier in der Partie gegen Watzenborn-Steinberg. Foto: Schachtschneider

Baunatal. Diese Umstellung hat sich bewährt. In der vorigen Saison verteidigte Tom Samson bei Fußball-Hessenligist KSV Baunatal meist außen, in dieser Spielzeit stürmt er zentral. Vier Pflichtspiele (inklusive Pokal), drei Tore – das ist die persönliche Bilanz vor dem Heimspiel gegen Viktoria Urberach am Samstag (15 Uhr, Parkstadion).

„Ich bin schon fast bei 100 Prozent, und ich treffe auch – ich bin also zufrieden“, schaut der 21-Jährige auf die vergangenen Wochen zurück. Nicht selbstverständlich zu diesem frühen Saisonzeitpunkt. Nach einem im März erlittenen Meniskusriss bekam Samson im Test Ende Juni gegen den KSV Hessen Kassel einen Schlag genau auf dieses Knie. Die Folge: zwei, drei Wochen Aussetzen in der Vorbereitung.

Umso erstaunlicher, dass der dreimal Eingewechselte in 195 Minuten nun schon dreimal getroffen hat. In der Saison 2015/2016 war Samson in 23 Spielen auf zwei Treffer gekommen. Nun lobt Trainer Tobias Nebe die Torgefahr, die Samson ausstrahlt. Als eine seiner Stärken gibt der 21-Jährige, der aus Guxhagen in die Baunataler Jugend gekommen war, die Schnelligkeit an. „Für 15 Punkte im Abi hat es gereicht“, sagt er. Für diese bestmögliche Note muss man die 100 Meter in mindestens 12,3 Sekunden laufen.

Apropos Laufen, Nico Schrader (Zerrung) kann das noch nicht wieder, Ingmar Merle (dicker Fuß) und Till Neumann (muskuläre Probleme) können es noch nicht wieder gut genug. Kurioserweise ist die Partie des vierten Spieltags schon das zweite Duell mit dem Aufsteiger. Zum Saisonauftakt hatten die VW-Städter in Rödermark 0:0 gespielt. Der einzige Punkt, den die Viktoria bislang ergatterte. Samson sagt dazu: „Unser Aufbauspiel im ersten Spiel war zu langsam – wir müssen am Samstag den Ball schneller laufen lassen und die Räume besser nutzen.“

Von Sebastian A. Reichert

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