Aufstiegsrunde zur Fußball-Hesseliga

Sand erwartet zum Auftakt Türk Gücü Friedberg 

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Szene aus dem Vorjahr: Steffen Klitsch (links) im Zweikampf um den Ball gegen den Zeilsheimer Amit Subash Yadav. Der SSV scheiterte in der Aufstiegsrunde und bekommt nun erneut die Chance, sich für die Hessenliga zu qualifizieren. 

Der SSV Sand nimmt zum zweiten Mal in Folge an den Aufstiegsspielen zur Fußball-Hessenliga teil. Mit dem 4:0 gegen den KSV Hessen Kassel II und des Patzers des Konkurrenten Johannesberg (0:2 in Schwalmstadt) schaffte die Wefringhaus-Elf doch noch den Sprung auf Platz zwei der Verbandsliga.

Die Bad Emstaler bekommen erneut die Chance, sich für die fünfte Liga zu qualifizieren. Gespielt wird im Modus „Jeder gegen Jeden“, wobei die Mannschaft mit den meisten Punkten aufsteigt. An folgenden Terminen finden die Aufstiegsspiele statt: 1. Spiel: Donnerstag, 31. Mai, 16 Uhr: 2. Spiel: Sonntag, 3. Juni, 16 Uhr; 3. Spiel: Mittwoch, 6. Juni, 19 Uhr.

Der Vizemeister der Nord-Staffel hat im ersten Spiel Heimrecht. Gegner ist Türk Gücü Friedberg. Der Zweite der Verbandsliga Süd empfahl sich am Wochenende mit einem 1:0 beim Meister FV Bad Vilbel für die Aufstiegsrunde. Verlieren die Sander diese Partie oder spielen remis, müssen sie am Sonntag gegen den FSV Fernwald antreten. Gewinnt der SSV die Auftaktpartie, spielt am Sonntag Fernwald gegen Türk Gücü und Sand müsste dann am Mittwoch beim FSV Fernwald, dem Vizemeister der Verbandsliga Mitte, auflaufen. Die Sander haben sich bisher wenig mit den beiden Gegnern beschäftigt, „weil wir überhaupt nicht mehr mit der Vizemeisterschaft gerechnet haben“, sagt Abteilungsleiter Helmut Bernhardt. „Natürlich freuen wir uns riesig und vielleicht glückt uns diesmal der Sprung in die Hessenliga.“

Im vergangenen Jahr scheiterte Sand an Zeilsheim und Neu-Isenburg. „Jetzt sind wir da, jetzt haben wir die zweite Chance und wollen sie wahrnehmen“, zeigt sich Bernhardt kämpferisch.

Ähnlicher Auffassung ist Björn Lohse: „Wir konnten im Vorjahr viel Erfahrung in der Aufstiegsrunde sammeln. Diese wollen wir uns nun zunutze machen.“ Der Co-Trainer weiß, dass der Auftaktgegner über einen großen Kader verfügt. Insgesamt 27 Spieler gehören zum Aufgebot der Friedberger.

Die meisten der insgesamt 95 Tore für Türk Gücü in der abgelaufenen Saison erzielte Mittelfeldspieler Baris Özdemir (27), je  elfmal trafen Spielgestalter Florian Decise und Mittelstürmer Masse Bell Bell.

Einen Favoriten macht Lohse in der Aufstiegsrunde nicht aus: „Die Staffeln Süd und Mitte seien zwar stärker, „aber wir sind auch gut.“

Drei Spieler fehlen

Sand muss am Donnerstag auf Viktor Moskaltschuk, Robert Garwardt und Daniel Wagner verzichten. (hjx)

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