Hessenliga: Schenkt „Toni“ Schreiber ein? – Schwalmstadt wieder mit Seck

Bravo Sanchez und Sattorov heiß auf Derby gegen Lohfelden

Dreikampf: Schwalmstadts Antonio Bravo Sanchez (re.) gegen die Griesheimer Yannik Brehm und Martin Schwarz. Foto: Kasiewicz

Treysa. Antonio Bravo Sanchez würde nur all zu gern den Spielverderber mimen. Dafür verantwortlich sein, dass sich Andre Schreiber so richtig ärgert. Denn der Angreifer im Trikot von Fußball-Hessenligist 1. FC Schwalmstadt trifft am Samstag (14 Uhr, Kunstrasen Treysa) nicht nur auf seinen Ex-Verein FSC Lohfelden, sondern eben auch auf viele Kumpels. Einer davon ist Torwart Schreiber, der am Spieltag 30 Jahre alt wird und den Spanier mit den zwei Nachnamen auf seinen Geburtstag eingeladen hat.

„Ich will André mindestens einen einschenken. Wir nehmen auf jeden Fall was Zählbares mit“, prophezeit der 25-Jährige. Von 2011 bis zum August 2013 spielte Bravo Sanchez in Lohfelden. Sein jüngerer Bruder Adrian ist dort weiterhin am Ball. Eine Verletzung (Riss im Mittelfuß) verhindert nun aber das erste Aufeinandertreffen der beiden. „Das ist echt schade, zumal er links im Mittelfeld spielt und wir uns treffen würden, wenn ich über rechts komme“, sagt „Toni“. Und freut sich umso mehr auf Duelle mit ehemaligen Weggefährten wie Mentor Latifi, Vyacheslav Petrukhin und Daniel Beyer.

Ebenfalls Spuren in Lohfelden hinterlassen hat Rolf Sattorov. Der Schwälmer Angreifer ist ebenso heiß aufs Wiedersehen und will zumindest seinen fünften Saisontreffer landen. „Wenn wir so spielen wie beim unglücklichen 1:3 in Vellmar, sind ein oder drei Punkte drin“, glaubt Sattorov.

Das ist auch der Tatsache Geschuldet, dass sich die Gäste der Winterpause entgegen sehnen. Fünf Niederlagen hatte es für die Elf von Trainer Otmar Velte im November gesetzt. Vor einer Woche feierte der FSC aber einen 2:1-Sieg beim 1. FC Eschborn durch einen Doppelpack von Jaroslaw Matys. Allerdings verletzten sich dabei Jonas Spengler sowie Mounir Boukhoutta und fehlen nun ebenso wie Torjäger Rene Huneck, Roy Keßebohm, Enes Glogic, Adrian Bravo Sanchez und der nachverpflichtete Mirco Tanjic (noch nicht spielberechtigt, kein Training). Enis Salkovic und Linor Demaj mussten zudem erkrankt in den jüngsten Einheiten passen. Wohl auch deshalb sagt Velte, der mit dem SSV Sand in den vergangenen drei Jahren in der Verbandsliga mit Schwalmstadt konkurrierte: „Wer glaubt, dass das Spiel ein Spaziergang wird, der irrt gewaltig.“

Zumal sein Pendant Christoph Keim angriffslustig ist: „Wir wollen den Gegner beschäftigen und werden nicht abwartend spielen“, macht der FCS-Coach deutlich. Änderungen in der Startelf sind möglich. Im Tor könnte Alessandro Seck wieder für Dominic Weiland beginnen, der aber in Vellmar zu überzeugen wusste. Foto: Fischer

Von Sebastian Schmidt

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