Fußball-Hessenliga: KSV Baunatal kommt als Tabellenführer zum Tabellenletzten OSC Vellmar

Und schon wieder ein Derby

Ab durch die Mitte: Baunatals Manuel Pforr zieht ab, während die Vellmarer Oliver Scherer (von links), Tobias Schlöffel, Tolga Yantut, Sebastian Wagener und Christian Brinkmann das Schlimmste zu verhindern versuchen. Foto: Fischer

kassel. War da nicht gerade was? Ein Derby in der Fußball-Hessenliga vielleicht? Genau. Gerade mal vor drei Wochen war der OSC Vellmar beim KSV Baunatal zu Gast und kassierte im Parkstadion eine deftige 0:4-Niederlage. Nun hat der Spielplan des Hessischen Fußballverbandes den beiden nordhessischen Rivalen ein erneutes Aufeinandertreffen beschert. Angepfiffen wird die Neuauflage des Derbys am Samstag um 15 Uhr im Vellmarer Stadion Am Schwimmbad. Die Situation

Der Tabellenerste spielt beim Tabellenletzten. David gegen Goliath möchte man meinen, oder? Nein, meint Mario Deppe: „Ab dem zehnten Spieltag kann man eine Tendenz erkennen. Nach drei Spielen haben die Platzierungen noch keine große Aussagekraft“, sagt der Vellmarer Trainer. Baunatals Trainer Tobias Nebe schaut dagegen im Moment sehr gern auf die Tabelle: „Das fühlt sich richtig gut“, gibt der KSV-Coach zu und hofft darauf, dass die Gastgeber nach drei Niederlagen weiter schwächeln. Stärken und Schwächen

„Unsere Stärken sind unsere Laufbereitschaft und die mannschaftliche Geschlossenheit“, sagt Nebe. Schwachstellen verortet der 35-Jährige noch in Sachen Ballbesitz: „Da müssen wir noch mehr Kontinuität reinbringen und kompakter stehen“. Gar nicht gern über Stärken und Schwächen sprechen möchte Mario Deppe vor dem Derby, lässt dann aber doch durchblicken, wo es beim OSC mangelt: „Wir haben bisher 0 Tore geschossen und 9 bekommen. In der Vergangenheit haben wir zwar auch immer recht viele Tore kassiert aber eben auch welche geschossen. Milloshaj, Huneck und Salkovic fehlen uns natürlich. Wir müssen jetzt nach und nach etliche Spieler an das Niveau in der Hessenliga heranführen.“ Die Kader

Stefan Matzenmiller fehlt beim OSC in der Abwehr, aber Christian Brinkmann kommt nach abgesessener Rotsperre zurück ins Team. Ansonsten ist der Vellmarer Kader vollständig, von einem Manko abgesehen: „Mit nur 18 Spielern haben wir im Vergleich mit anderen Hessenligisten einen kleinen Kader“, meint Mario Deppe.

Tobias Nebe plagen dagegen durchaus ernstere Verletzungssorgen in seiner Mannschaft. „Maximilian Werner und Felix Schäfer fehlen verletzt, und Manuel Pforr fehlt wegen der Hochzeit des früheren KSV-Spielers Kim Sippel. Zudem hat sich der andere etatmäßige Stürmer Mirko Tanjic an der Wade verletzt und konnte in dieser Woche nicht trainieren.

Von Martin Scholz

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