Fragen und Antworten: Baunatal trifft im letzten Spiel vor der Pause auf Oberrad

Den Schwung mitnehmen

Er ist richtig gut in Form: Baunatals Stürmer Nico Schrader (rechts), hier gegen Watzenborns Torwart Yannik Dauth, traf zuletzt dreimal gegen Spitzenreiter Rot-Weiß Frankfurt. Foto:  Schachtschneider/nh

Baunatal. Viele Fußballer sind nicht mehr im Einsatz, aber die Hessenliga-Kicker des KSV Baunatal müssen noch einmal ran. Und vielleicht kommt es ihnen nach dem 3:1 gegen Spitzenreiter Rot-Weiß Frankfurt auch gerade recht, dass am Samstag ab 14 Uhr das letzte Spiel vor der Winterpause im Parkstadion gegen Oberrad angepfiffen wird. Fragen und Antworten dazu:

?Wie wahrscheinlich ist die Austragung der Partie?

!Sehr wahrscheinlich. „Das Wetter ist ja bombastisch für diese Jahreszeit. Das Spiel wird auf jeden Fall stattfinden. Sollte das Parkstadion gesperrt werden, steht uns ja auch der Kunstrasenplatz zur Verfügung“, sagt Baunatals Spielertrainer Tobias Nebe.

?Hat der Sieg gegen den Tabellenführer Auftrieb gegeben?

!Sagen wir es mal so: Er kam zur richtigen Zeit. „Ich möchte ihn nicht überbewerten, aber nach drei sieglosen Spielen haben die drei Punkte schon eine gewisse Euphorie und auch Selbstvertrauen zurückgebracht“, sagt Nebe. Und weiter: „Mit einem Negativerlebnis in die Partie gegen Oberrad zu gehen, wäre alles andere als schön gewesen.“

?Wieviel Tore schießt Nico Schrader diesmal?

!Mit seinem Dreierpack gegen Frankfurt hat der Baunataler Stürmer bewiesen, dass er richtig gut in Form ist. „Ich hätte nichts dagegen, wenn er noch drei Tore nachlegt. Aber ein 1:0 würde mir auch reichen“, erklärt Nebe.

?Wie sieht die personelle Situation in Baunatal aus?

!Viel besser als an so manchem Spieltag in der Vergangenheit. Manuel Pforr fehlt weiter langzeitverletzt, zudem muss Tom Samson passen. Patrick Krengel ist nach seiner Notbremse gegen Frankfurt rotgesperrt.

?Wie hat Oberrad bislang abgeschnitten?

!Mit elf Punkten und 16:38 Toren zieren die Frankfurter das Tabellenende der Hessenliga – mit sechs Punkten Rückstand auf den Vorletzten. Seit acht Spielen wartet Oberrad übrigens auf einen Sieg, darunter waren auch die Niederlagen gegen Vellmar (0:3) und Lohfelden (1:4). „Sie werden sehr tief stehen, und wir müssen viel Geduld haben“, sagt Nebe voraus.

?Was gibt es sonst noch über den Stadtteil von Frankfurt zu berichten?

!Er existiert seit dem 1. Juli 1900 und beherbergt etwa 13 000 Einwohner. Der nördliche Teil ist geprägt durch Gärtnereibetriebe, weshalb Oberrad auch „Gärtnerdorf“ genannt wird. Hier werden vor allem Kräuter für die Frankfurter Grüne Soße angebaut. Und seit 2007 gibt es hier auch das Grüne-Soße-Denkmal, das aus sieben Gewächshäusern in verschiedenen Grüntönen besteht. Jedes einzelne repräsentiert eine Zutat.

Von Torsten Kohlhaase

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