Fußball-Hessenliga: FC Ederbergland im Abstiegsduell gegen Darmstadt gefordert

Ein Sechs-Punkte-Spiel

Energisch wie im Hinspiel will der FC Ederbergland gegen Darmstadt zu Werke gehen. Auf unserem Bild klärt Torhüter Domink Geiss (rechts) vor David Sembene. Foto: Wilfried Hartmann

Battenberg. Der FC Ederbergland steht in der Fußball-Hessenliga in Sachen Klassenerhalt in der Pflicht. Am Samstag ist ab 15 Uhr RW Darmstadt im Battenberger Entenpark zu Gast und gegen den Tabellenvorletzten zählt nur eins: drei Punkte.

Abstiegskampf pur ist angesagt, da redet auch Harry Preuß nicht drum herum. „Es wird wieder eines dieser Sechs-Punkte-Spiele. Solche Partien musst du gewinnen“, sagt der FCE-Trainer. Mit einem Sieg würde Ederbergland den Rückstand auf die Nichtabstiegszone wieder deutlich verkürzen.

Da bleibt allerdings die Frage, ob seine Spieler mit genau der Situation umgehen können, denn bislang enttäuschte der FCE vor allem, wenn es gegen Gegner auf Augenhöhe oder gar darunter ging. Preuß hat darauf aber eine klare Antwort: „Da muss nichts aus den Köpfen“, sieht er keine Probleme im mentalen Bereich bei seinen Spielern. Vielleicht gibt ja Hoffnung, dass es im bisherigen Saisonverlauf eine Ausnahme gab: den 3:0-Sieg bei RW Darmstadt in der Hinrunde.

Für den Trainer ist das Ergebnis aus der Hinrunde aber Schnee von gestern. „Neues Spiel – neue Situation“, so Preuß. Sein Rezept für das Rückspiel ist denkbar einfach: Sein Team soll – wie zuletzt in Eschborn – mit großem läuferischen Einsatz auf die Siegerstraße einbiegen. Oder anders gesagt: Der FCE soll die Tugenden zeigen, die im Abstiegskampf gefragt sind: Kampfgeist, Laufbereitschaft, Glaube und absoluter Wille.

Da Preuß mit einem defensiv eingestellten Gegner rechnet, sollen seine Spieler auf die Darmstädter Abwehr konsequent Druck ausüben und so zu Fehlern zwingen. Die erwarteten Nadelstiche der Rot-Weißen sollen konzentriert abgefangen werden. Eines ist für Preuß ganz wichtig: „Bei allem Druck dürfen wir nicht übermotiviert in das Spiel gehen. Wir müssen besonnen und geduldig arbeiten und nichts erzwingen wollen.“

Eickhoff oder Karge?

Personell scheint sich nach dem Kreuzbandriss von Robin Wissemann nur die Frage zu stellen, ob neben Janis Wolff der Arbeiter René Eickhoff oder der Techniker Dominik Karge als „Sechser“ zum Einsatz kommt. Für Eickhoff spricht, dass seine Art zu spielen zum Abstiegskampf passt. Für Karge, dass er immer den tödlichen Pass in die Tiefe spielen kann. (zhw)

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