Fußball-Hessenliga: OSC Vellmar setzt sich auch beim FC Ederbergland durch

5:2 – Sechster Sieg in Serie

Das war deutlich: Die Vellmarer Christian Brinkmann, Enes Glogic, Christian Wollenhaupt, Stefan Matzenmiller und Rene Huneck (von links) freuen sich über einen 5:2-Erfolg beim FC Ederbergland. Foto:  Hartmann

ALLENDORF-EDER. Der OSC Vellmar hat in der Fußball-Hessenliga einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Nach dem 5:2 (3:2)-Erfolg am Samstag beim FC Ederbergland – es war der sechste Sieg in Folge – haben die Schützlinge von Trainer Mario Deppe nunmehr sieben Punkte Abstand auf die Abstiegsränge.

„Wir haben hier gewonnen, weil wir hier gewinnen wollten. Wir haben viel investiert, fünf schöne Tore gemacht und verdient gewonnen“, brachte es Deppe auf den Punkt. Tatsächlich agierte seine Mannschaft so, wie es dem jeweiligen Spielstand entsprach. Zu Beginn wurde das Leder kontrolliert in den eigenen Reihen gehalten. Nach dem 1:0 durch Felix Nolte (25., Foulelfmeter) wurde postwendend mehr Druck aufgebaut und die Partie durch Tore von Enes Glogic (27., Foulelfmeter) und Kapitän Christian Wollenhaupt (32.) gedreht.

Sinnbild für den Vellmarer Willen war das 3:1. Die FCE-Defensive wähnte den Ball bereits im Toraus. Doch Oliver Scherer setzte nach, traf das Leder nahezu von der Torauslinie und zog den Ball in den kurzen, oberen Winkel. Die Gastgeber hatten ihre schwache Phase überstanden und wurden durch den Anschlusstreffer von Lukas Guntermann (40.) per Freistoß belohnt. Zuvor hatte Gora bereits eine Möglichkeit vergeben.

Die Gastgeber kamen dann mit viel Elan aus der Halbzeitpause, was sich aber auch in einem hektischen Spielaufbau widerspiegelte. Die größte Chance zum Ausgleich vergab Nolte, der an Tobias Schlöffel im Gästetor scheiterte (63.). Auf der Gegenseite traf Wollenhaupt nur den Pfosten (67.).

In der Schlussphase wurde es hektisch. Der nicht immer souverän agierende Schiedsrichter Alessandro Scotece (Mörfelden) zeigte in der 82. Minute auf den Elfmeterpunkt. Sascha von Drach wurde aus kurzer Distanz am Arm angeschossen und bekam dafür die Rote Karte gezeigt. In der Reklamationsflut mussten FCE-Trainer Vladimir Kovacevic und der sportliche Leiter Horst Kziuk die Trainerbank verlassen. Der ehemalige FCE-Kicker Robin Wissemann verwandelte den Strafstoß im Nachschuss.

Es schlichen sich nun immer mehr Nickligkeiten ein. Dem OSC gelang es, mit kleinen Unterbrechungen den Vorwärtsdrang der Gastgeber zu stoppen. Das Kontertor zum 5:2 durch Enes Glogic war nur das Sahnehäubchen. „Wir hatten die richtige Einstellung. Dreieich und Baunatal hatten hier verloren, insofern waren wir gewarnt. Wir haben jetzt sieben Punkte Vorsprung, das wollten wir erreichen“, sagte Enes Glogic.

Von Wilfried Hartmann

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