FSC Lohfelden zuversichtlich nach Südhessen

In Seligenstadt ist nächster Dreier drin

Beschäftigt sich mit Überzahlspiel: Otmar Velte. Foto: Fischer/nh

Lohfelden. Die Hessenliga-Fußballer des FSC Lohfelden präsentieren sich in dieser Spielzeit als stabile Einheit. Einbrüche erlaubte sich die Elf von Trainer Otmar Velte bisher kaum. Kein Wunder, dass den Tabellenvierten vor dem Spiel bei den Sportfreunden Seligenstadt (Samstag, 15 Uhr) kaum Sorgen plagen.

Ein Thema aber treibt Velte dennoch um. Beim 2:1-Heimerfolg am Mittwoch über den TSV Lehnerz wirkte der FSC in Überzahl zunächst ratlos, nachdem Gästespieler André Vogt des Feldes verwiesen worden war (60.). Ein Problem, das die Lohfeldener freilich mit vielen anderen Teams teilen. Erst als sie den Ausgleich kassiert hatten, fanden sie zurück ins Spiel.

„Anstatt den Gegner mehr zu bewegen und ihn laufen zu lassen, indem wir die Bälle schneller spielen, haben wir sie zu lange am Fuß behalten und sind in Eins-gegen-eins-Situationen gegangen“, bemängelte Velte das Vorgehen seiner Elf, für die er jedoch Verständnis äußerte: „Das ist eine psychologische Situation. Du bist in Überzahl, der Gegner stellt um. Du darfst das Spiel dann nicht beruhigen, sondern musst dafür sorgen, dass er mehr machen muss.“ Einfluss hätten einzelne Spieler in solchen Momenten kaum. Das muss die ganze Mannschaft tun“, erklärt Velte.

Entwarnung bei Keßebohm

Um auf derartige Situationen besser vorbereitet zu sein, wird Velte mit seiner Mannschaft noch vor dem Spiel bei den Sportfreunden Gespräche führen. Beim nicht sonderlich heimstarken Siebten, der um acht Punkte hinter dem FSC platziert ist, könnte der nächste Dreier herausspringen.

Der gegen Lehnerz mit einer Blessur am Schienbein ausgeschiedene Linksverteidiger Roy Keßebohm dürfte wieder einsatzbereit sein. Damit reist Lohfelden, vom abgeschlagenen Jaroslaw Matys abgesehen, mit dem stärksten Aufgebot nach Südhessen. (wba)

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