FCE sichert sich ersten Sieg in diesem Jahr – wir haben die Gründe zusammen gefasst

FCE sendet Lebenszeichen

Steuerte für sein Team gegen Flieden gleich zwei Treffer bei: Ederberglands Felix Nolte (rechts), hier gegen Sebastian Ruhl. Foto: W. Hartmann

Allendorf. Der FC Ederbergland sieht in der Fußball-Hessenliga nach dem 5:0 (4:0)-Sieg über Flieden wieder Chancen, die Klasse doch noch zu halten. „Es hat alles gepasst“, waren die ersten Worte der Spieler nach dem Schlusspfiff

Wir haben zusammengefasst, warum die Kovacevic-Elf so erfolgreich war.

Umstellungen

Der große Wurf gegen Flieden gelang Trainer Vladimir Kovacevic mit dem Einsatz von Michael Möllmann auf die Sechserposition. Er räumte vor der Abwehr ab, was es abzuräumen gab und hielt dem etwas weiter nach vorn gezogenen Dominik Karge den Rücken frei. „Ein ganz großes Spiel von Michael. Hut ab“, lobte Stürmer Manuel Todt seinen Mitspieler. Karge selbst dankte seine Freiheiten nach vorn mit zwei Toren. Da die beiden Außenverteidiger Marco Kovacevic und Sadettin Taskiran ihre Aufgaben auch nach vorn lösten, stellte man Flieden wiederholt vor Probleme.

Mentale Einstellung

Die Einstellung Fliedens kommentierte deren Trainer Martin Hohmann so: „Eine Mannschaft musste und wollte und die andere hatte keine Lust.“ Sein Gegenüber Vladimir Kovacevic sah das so: „Entscheidend war, dass wir die Geilheit hatten, das Spiel zu gewinnen und als Team aufzutreten. Wir haben es dem Gegner schwer gemacht und Tore geschossen. Wir haben nicht auf das Restprogramm geschaut, sondern wollten Spaß am Fußball haben.“

Zweikämpfe

Hier ist Fabian Mohr hervorzuheben. Gegen den körperlich dominanten Fliedener Torjäger Fabian Schaub rief Mohr seine Bestform ab und war maßgeblich am ruhigen Nachmittag für Torwart Dominik Geiss beteiligt.

Freistöße

Nach vielen Versuchen in den vergangenen Spielen, die meistens über dem Tor landeten, zog es Felix Nolte dieses Mal vor, den gezielten, wenn auch nicht ganz so strammen Ball auf den gegnerischen Kasten zu bringen. Zunächst scheiterte er zwar noch am hervorragend reagierenden Fliedener Torwart Jonas Ritzel, dann aber traf er gleich zwei Mal von der Strafraumgrenze aus.

Torchancen

Endlich wurden beim FCE wieder Möglichkeiten herausgespielt. Und nicht nur das: Im Gegensatz zu den Spielen zuvor wurden sie auch genutzt.

Aussichten

Arthur Besel brachte es auf den Punkt: „Wir müssen auch in den kommenden Spielen gut in die Partie finden und nicht abwarten, wie es läuft. Dann ist überall was für uns drin.“

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