Vor Heimspiel gegen Ederbergland: Maximilian Blahout ist feste Größe im Lohfeldener Abwehrzentrum

Er hat sich innen etabliert

Zugestellt: Lohfeldens Innenverteidiger Maximilian Blahout (links) will auch gegen Ederbergland seinen Mann stehen. Hier bedrängt er den Seligenstädter Carlos McCrary. Archivfoto: Fischer

Lohfelden. Für den Kampf gegen den Abstieg braucht es Spieler mit Erfahrung. Heißt es. Für den FSC Lohfelden trifft diese Fußballweisheit nur bedingt zu. Denn mit den 21-jährigen Maximilian Blahout und Dominik Schneider vertraut der Hessenligist auch vor dem wichtigen Heimspiel gegen den FC Ederbergland (Samstag, 15 Uhr, Nordhessenstadion) auf zwei Talente. Und das im Abwehrzentrum.

Keine Probleme mit der Herausforderung hat Maximilian Blahout, der 2015 aus der A-Jugend des KSV Hessen zum FSC wechselte. Kam er zunächst in der Kreisoberligamannschaft zum Einsatz, so empfahl er sich allmählich für höhere Aufgaben. „Ich habe ein halbes Jahr auf meine Chance gewartet. In dieser Zeit habe ich viel an mir gearbeitet und Erfahrung gesammelt“, erklärt Blahout und verweist auf die damals gesetzten Innenverteidiger Vyacheslav Petrukhin sowie den nun in der Schweiz spielenden Mentor Latifi: „Gerade von ihnen konnte ich mir eine Menge abschauen.“

Zudem, gibt sich Blahout beruhigt, „stehen ja genügend Leute mit Erfahrung in unserer Mannschaft. Die unterstützen mich und bügeln schon mal eine Kleinigkeit aus. Da ergänzen wir uns gut.“ Vor allem mit Schneider, dem Partner in der Innenverteidigung. „Man könnte sagen, wir haben uns gesucht und gefunden. Wir verstehen uns prima, und zwar auch neben dem Platz“, berichtet Blahout. Bereits 19 Hessenligaeinsätze absolvierte er in dieser Serie.

Brachte Trainer Otmar Velte den 21-Jährigen zunächst eher als Außenverteidiger, so scheint er nun seine Rolle im Zentrum gefunden zu haben. Als gelernter Innenverteidiger fühlt er sich dort auch am wohlsten. Mit der ihm eigenen Mischung aus gesundem Selbstbewusstsein und Unbekümmertheit entfaltet er dort seine Qualitäten.

Dazu zählen nicht zuletzt seine Schnelligkeit und sein Aufbauspiel. „Ich kann ganz gut ankurbeln und initiieren, müsste aber das Heft noch ein bisschen mehr in die Hand nehmen und noch präsenter sein“, sagt Blahout über sich. Zudem kommt der gebürtige Kasseler fast immer ohne Karte aus. Eine einzige Verwarnung kassierte er seit 2012. „Ich habe Fouls nicht unbedingt nötig. Wenn es doch mal einen härteren Zweikampf gibt, stelle ich mich anscheinend einigermaßen geschickt an. Und taktische Fouls kann ich mir als Innenverteidiger kaum leisten, weil das dann schnell eine Notbremse sein könnte“, betont er.

Nicht beirren lässt sich der frühere Kapitän der Junglöwen von der bedrohlichen Lage des FSC mit vielen sogenannten Schicksalsspielen: „Klar ist das gegen Ederbergland auch wieder eins. Aber ich versuche, es wie jedes andere Spiel zu sehen und mich nicht verrückt machen zu lassen.“ Dass die Gäste bei den Nachbarn in Vellmar und Baunatal gewannen, wusste Blahout nicht. „Ist aber auch egal. Es ist ein normales Spiel, in dem wir drei Punkte holen müssen“, sagt er vor dem Duell mit dem um einen Punkt besser dastehenden direkten Konkurrenten.

Von Wolfgang Bauscher

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