Hessenliga: Siegeswille ist gefragt

Schwalmstadt in Oberrad wieder mit Brauroth

Wieder am Ball: Schwalmstadts Routinier Timo Brauroth (li.), hier gegen Ederberglands Ingo Miß. Foto: Hahn

Frankfurt/Treysa. Die Aufsteiger in der Fußball-Hessenliga haben sich nach etwas mehr als der Hälfte der Spiele klar positioniert. Der TSV Steinbach (45 Punkte) ist auf besten Wege in die Regionalliga, die SpVgg 05 Oberrad (22) kann den Klassenerhalt aus eigener Kraft packen.

Für den 1. FC Schwalmstadt (5) geht es in erster Linie darum, die Serie vernünftig zu Ende zu spielen. Ein Anfang wäre es, sich im Rückspiel (Sa. 14.30 Uhr, Frankfurt-Oberrad) besser zu verkaufen als beim 0:2 im Hinspiel.

„Gegen Oberrad haben wir mit unsere schlechteste Saisonleistung geboten. Jetzt haben die sich gefangen und leben von einem starken Kollektiv“, erklärt FCS-Coach Christoph Keim. Acht Punkte aus vier Spielen sind der Lohn für immer stärker werdende Südhessen. Auswärts gewannen sie die Kellerduelle in Lohfelden (4:2) und Ederbergland (2:0), punkteten gegen Buchonia Flieden (3:3) nach 0:3-Rückstand und bewiesen auch bei Spitzenreiter Steinbach (2:2 nach 0:2) Moral.

Dabei gelang Murat Fil, dem 41 Jahre alten Bruder von Trainer Mustafa, sein erstes Hessenligator. Positiv bemerkbar hat sich die Nachverpflichtung von Eugen Schiffmann (kam von Wehen-Wiesbaden II) gemacht. Der pfeilschnelle Außen spielte in der Saison 2010/2011 für Darmstadt 98 sogar in der Regionalliga.

Auf der Gegenseite stehen die Schwalmstädter vermehrt im Blickpunkt, die für den KSV Hessen Kassel ebenfalls schon in der Regionalliga am Ball waren. Da wäre Antonio Bravo-Sanchez, der im ersten Durchgang beim jüngsten 0:1 gegen Griesheim ein Lichtblick beim Schlusslicht im zentralen offensiven Bereich war. Als Allrounder entpuppt sich Steven Preuß. Der 22-Jährige wurde beim 0:2 in Alzenau als Stürmer aufgeboten, war gegen Griesheim Innenverteidiger und wird nun gegen Oberrad wieder ins Mittelfeld rücken.

Das liegt daran, dass Timo Brauroth fit ist und die Hintermannschaft zusammen mit Steffen Bräutigam führen soll. Keine Alternative für die Verteidigung ist Jannis Lerch (Adduktorenbeschwerden). Ebenfalls zu ersetzen gilt es Nils Fischer (berufliche Gründe). „Wir müssen wieder ein anderes Gesicht zeigen. Ich will bei jedem Einzelnen wieder spüren, dass er auch gewinnen will“, fordert Trainer Keim. Dazu muss sich das Spiel der Schwälmer im Vergleich zum jüngsten 0:1 ändern. Denn auch in Oberrad wird wieder auf Kunstrasen gespielt. Flache Pässe sind gefragt. (sbs)

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