Fußball-Hessenliga: In Lohfelden droht Ausfall von FCE-Coach Vladimir Kovacevic

Sorgen um den Trainer

Er musste unter der Woche ins Krankenhaus eingeliefert werden: Ob FCE-Coach Vladimir Kovacevic sein Team am Samstag betreuen kann, ist ungewiss. Archivfoto: Lorenz/nh

Lohfelden. Das nächste Abstiegsduell steht an – und das muss Fußball-Hessenligist FC Ederbergland wahrscheinlich ausgerechnet ohne den neuen Trainer Vladimir Kovacevic bestreiten. Am Samstag reist der FCE zum FSC Lohfelden (15 Uhr) und braucht dort dringend einen Sieg.

Ob Kovacevic dabei ist, steht noch nicht fest. Der Coach, der vor Ostern Harry Preuß an der Linie ablöste, musste am Mittwochmorgen ins Krankenhaus eingeliefert werden und wird dort derzeit noch untersucht. Am Dienstag leitete er noch das Training beim Tabellen-15. Egal, wer in Lohfelden an der Linie stehen wird, das Ziel bringt Sportvorstand Horst Kziuk auf den Punkt: „Wir müssen unsere Spiele gewinnen. Alles andere hilft uns nicht weiter.“

Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen beträgt derzeit fünf Punkte, sofern nur vier Mannschaften absteigen. Die Lage hat sich seit voriger Woche verschärft, da der kommende FCE-Gegner Lohfelden drei Punkte in Vellmar einfuhr und Griesheim den Spitzenreiter Steinbach geschlagen hat.

Eine weitere Niederlage könnte fast schon den Abstieg bedeuten, da dann nur noch sechs Spiele Zeit wären, den Abstieg in der Verbandsliga zu vermeiden. Die Hoffnung, dass es bei Rückzügen von Mannschaften weniger Absteiger gibt, gibt es in diesem Jahr nicht. In einem solchen Fall würde die Liga mit den Teilnehmern der Aufstiegsrunde der Verbandsliga-Zweiten aufgefüllt werden.

Was also tun in Lohfelden? „Wir sind offensiv ausgerichtet und müssen das entsprechende Risiko nach vorn suchen, wenn wir gewinnen wollen“, sagt Kziuk, der gemeinsam mit dem Trainerteam um Marco D’Ambrosio und Wolfgang Werth die Mannschaft in Lohfelden betreut.

Auch Kovacevic forderte nach dem 2:2 in Oberrad: „Wir müssen mehr Mut am Ball zeigen, das Spiel bei Ballbesitz auch mal breiter anlegen, um mehr Räume zu schaffen.“

Positiv ist, dass vor dem Abschlusstraining derselbe Kader wie vergangene Woche zur Verfügung steht. „Einer eventuellen Aufstellung will ich nicht vorgreifen. Sollte es gegenüber dem Oberrader Spiel Veränderungen geben, sind das nur kleine Veränderungen“, hält sich Kziuk bedeckt. Carlos Arsenio wird also wahrscheinlich auf der Bank Platz nehmen, auch wenn er in Oberrad nach seiner Einwechslung sehr engagiert wirkte.

Dagegen warten die Mannschaft und der Verein noch immer auf das erste Tor von Neuzugang Ahmet Marankoz. Kziuk ist diesbezüglich aber Optimist: „In Oberrad hat dafür Felix Nolte getroffen. Wenn in Lohfelden beide treffen, gewinnen wir das Spiel.“ (zhw)

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