Mit Spielfreude in die neue Saison – Matthias Kepper ist Sportlicher Leiter

Erstes Training beim KSV Baunatal nach der Sommerpause

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Mit viel Spaß bei der Sache: Die Baunataler (von links) Nico Schrader, Fatih Üstün und Maximilian Werner jonglieren mit dem Ball beim Trainingsauftakt des Hessenligisten im Baunsbergstadion.

Baunatal. Der Urlaub war kurz, aber die Vorfreude auf das erste Training groß. Seit dem vergangenen Samstag bereitet sich der Fußball-Hessenligist KSV Baunatal auf die Ende Juli beginnende Saison vor. Wir waren beim Aufgalopp dabei und haben die Auffälligkeiten gesammelt.

Die Spielfreude

Als der Ball ins Spiel kommt, hellen sich die Minen der Akteure auf. Noch stehen nicht die von manchen ungeliebten Trainingseinheiten auf dem Programm, die nur derjenige schafft, der in der Lage ist, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Noch denkt sich Trainer Tobias Nebe Spielformen aus, bei denen es in erster Linie darum geht, den Ball auf engstem Raum zu behaupten beziehungsweise zu erkämpfen. Und schnell wird klar, dass Baunatals Fußballer gern kicken, wenn es nicht gerade darum geht, gegen den Abstieg aus der Hessenliga anzukämpfen. Bei dieser ersten Trainingseinheit auf dem Sportplatz am Baunsberg überwiegt jedenfalls erkennbar die Spielfreude.

DIE TRANSFERS

Sieben Akteuren, die neu im Baunataler Hessenliga-Kader auftauchen, stehen drei Spieler gegenüber, die den Verein verlassen haben (siehe „am Rande“). Nebe setzt nicht nur auf den erfahrenen Slada Petrukhin, der vom FSC Lohfelden an den Baunsberg kam, und den Ex-Vellmarer Egli Miloshaj, sondern hält auch große Stücke auf zwei 19-Jährige. Tjarde Bandowski - er kommt von der U19 des KSV Hessen - und Nico Möller (U19 des 1. FC Saarbrücken) werden den KSV Baunatal - so hofft Nebe - auf Anhieb verstärken. 

DER SPORTLICHE LEITER

Einen Teil der Arbeit, die der scheidende Sportmanager Kim Sippel in den vergangenen Monaten zu bewältigen hatte, übernimmt nun Matthias Kepper. Der 35-Jährige aus dem Fuldabrücker Ortsteil Dörnhagen ist beim KSV Baunatal ab sofort für die Bereiche Kaderplanung, Vertragsinhalte und Verzahnung zwischen der Hessenliga-Mannschaft und der U23 sowie der U19 zuständig. Kepper, der Fußball-Management studiert hat, stammt aus Baunatal und hat beim KSV sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen, ehe ein Knorpelschaden seiner aktiven Laufbahn ein frühes Ende setzte.

DIE ZIELE

Tobias Nebe spricht nicht von einem Tabellenplatz, wenn er seine Ziele formuliert. Dem Baunataler Trainer geht es vielmehr darum, dass seine Spieler künftig die Fehler vermeiden, die sie in der vergangenen Saison gemacht haben. Nebe hält vor allem das Defensivverhalten für ausbaufähig und will sich zudem in der kommenden Saison nicht mehr über die Mentalitätsprobleme einiger Spieler ärgern müssen.

In der vergangenen Saison hatte seine Mannschaft allzu viele Gegner unterschätzt und folglich den erforderlichen Kampfeseifer vermissen lassen. Jetzt denkt Nebe darüber nach, wie er seiner Mannschaft diesen Überlegenheitskomplex austreiben kann. Der Trainer sagt aber auch: „Diese Mannschaft genießt mein Vetrauen.“

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