Rückkehrer bei OSC Vellmar vor Heimspiel gegen Eschborn voll integriert

Springer wieder auf der Höhe

Wieder mittendrin: Jonas Springer (links) bejubelt mit Dennis Schanze sein Tor gegen Wiesbaden. Archivfoto: Fischer

Vellmar. Dass er so schnell wieder sportlich auf der Höhe sein würde, hätte er wohl selbst kaum für möglich gehalten. Denn Jonas Springer ging Ende der Fußball-Saison 2013/2014 für ein Jahr in die USA. Schneller als erhofft etablierte er sich nach der Rückkehr wieder bei Hessenligist OSC Vellmar und stand in allen bisherigen vier Partien in der Startelf. Ist er auch am Samstag ab 15 Uhr (Sportplatz am Schwimmbad) auf eigenem Platz gegen den 1. FC Eschborn gesetzt?

„Ich hoffe es auf jeden Fall. Ich habe ja nicht so schlecht gespielt“, bleibt Springer bescheiden, obwohl er sich im Mittelfeld nahezu unentbehrlich gemacht hat. Dass er so rasch wieder etabliert ist, erscheint ihm nicht sehr überraschend. „Ich habe in den USA auch gespielt. Ein bisschen entwickelt man sich immer weiter“, sagt er. Springer studierte an einer privaten Universität in Los Angeles und kickte für deren Mannschaft.

Nimmt er die Fußballwelt beim OSC nach einem Jahr anders wahr? „Ich kommuniziere auf dem Platz mehr als zuvor und sage auch als junger Spieler schon mal meine Meinung.“ Zudem habe er sich an Härte und Schnelligkeit der Hessenliga besser gewöhnt.

Scheint, als sei bei Jonas Springer zwei Wochen vor dem 21. Geburtstag alles in Butter. Wenn da nicht trotz guter Leistungen die mit einem Sieg und drei Niederlagen sportlich unbefriedigende Bilanz des OSC wäre. „Immerhin wissen wir jetzt, dass wir jeden schlagen können. Aber es fehlt noch der letzte Tick, wir müssen die Angriffe ruhiger zu Ende spielen.“

„Ich sage auch als junger Spieler meine Meinung.“

Jonas Springer

Ob Vellmars Kapitän mitwirken kann, ist fraglich. Christian Wollenhaupt wird nach einem Zeckenbiss mit Antibiotika behandelt. Auch der Einsatz des angeschlagenen Enes Glogic ist unsicher. Mounir Boukhoutta fällt mit Pferdekuss weiter aus.

Gegner Eschborn, früher meist oben dabei, musste sich in der Vorsaison mit Rang zehn begnügen und ist derzeit Vorletzter. Viele namhafte Spieler kehrten dem früheren Regionalligisten den Rücken. Mit Anthony Wade und Pascal Hertlein stehen aber trotzdem noch einige namhafte Akteure im Kader.

Von Wolfgang Bauscher

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