Hessenligist Lohfelden startet so gut wie 2012 – Samstag Heimspiel gegen Hadamar

Auf der Spur des Erfolges

Drei neue Lohfeldener auf einem Bild: Florian Heussner (hinten), Jannik Weingarten und Christian Käthner (von links), hier gegen den Griesheimer Oliver Greindl, haben großen Anteil am guten Saisonstart des FSC Lohfelden. Foto:  Fischer/nh

Lohfelden. Der FSC Lohfelden wandelt auf den Spuren der Saison 2012/2013. Auch damals hatte der Fußball-Hessenligist nach vier Partien sieben Punkte auf dem Konto und stand nach zwei weiteren Erfolgen am sechsten Spieltag sogar auf Platz zwei der Tabelle. Dann folgte ein 0:0 gegen Hadamar – also gegen den Gegner, der sich am Samstag ab 15 Uhr im Nordhessenstadion vorstellt. Ein Überblick:

DIE VERGANGENHEIT

Es war die letzte richtig gute Saison der Lohfeldener. Und wer weiß, wie es 2013 ausgegangen wäre, wenn der FSC nicht auf so starke Konkurrenz getroffen wäre. An der Tabellenspitze lieferten sich der KSV Baunatal und der SV Jügesheim ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Nordhessen am Ende mit einem Zähler Vorsprung für sich entschieden. Lohfelden freute sich über einen ordentlichen sechsten Platz, der in den folgenden beiden Spielzeiten, in denen es jeweils nur zu Rang zwölf reichte, in weite Ferne rückte.

DIE GEGENWART

Zwei Siege gegen Griesheim (2:1, 3:0), ein Unentschieden gegen Flieden (2:2) und eine Niederlage in Lehnerz (0:1) – diese Bilanz kann sich sehen lassen. Der Start ist den Lohfeldenern in jedem Fall gelungen. Und das, obwohl der Umbruch im Team nicht gerade klein war. Doch vor allem die Neuzugänge Christian Käthner und Florian Heussner aus Baunatal sind bereits feste Stützen in der Mannschaft. Auch der ehemalige Vellmarer Jannik Weingarten hat sich gut integriert.

Ansonsten fällt auf, dass Trainer Otmar Velte nach seiner ersten Saison beim FSC nun weiß, worauf es ankommt. Und er genießt den Luxus, jede Position zweimal wenn nicht sogar teilweise dreimal besetzt zu haben. Da macht es auch nichts, wenn die Stürmer noch nicht treffen. Innenverteidiger Vyacheslav Petrukhin war bislang dreimal erfolgreich und hat die Moral der Lohfeldener mit seinem späten Tor zum 2:2 gegen Hünfeld belohnt. Zudem meldete sich René Huneck mit seinem ersten Saisontor nach langer Pause zurück.

DIE ZUKUNFT

Mit Hadamar wartet auf den FSC ein Gegner, den man eher schwer einschätzen kann. Zum einen hat das Team aus dem Kreis Limburg-Weilburg erst zwei Spiele absolviert, zum anderen steht dem 1:1 gegen Spitzenteam Wiesbaden eine 0:4-Packung in Vellmar gegenüber. Die Lohfeldener sollten also gewarnt sein.

Danach warten auf die Mannschaft von Otmar Velte drei echte Knaller. Erst das Top-Spiel beim SV Wiesbaden (29. August), dann das Derby gegen den OSC Vellmar (5. September) und wenig später das Hessenpokal-Achtelfinale gegen den KSV Baunatal (9. September). Mitte September wird man also wissen, ob der FSC weiter auf den Spuren der Saison 2012/2013 wandelt.

Von Torsten Kohlhaase

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