Fußball-Hessenligist Lohfelden verliert 0:1 in Wiesbaden – Velte trotzdem zufrieden

Starker Auftritt nicht belohnt

Otmar Velte

Wiesbaden. Sofort nach dem Abpfiff war eine Anti-Frust-Therapie angesagt: Otmar Velte, Trainer des Fußball-Hessenligisten FSC Lohfelden, bat seine Schützlinge nach der 0:1 (0:0)-Niederlage beim SV Wiesbaden zum Teamkreis. Runterkommen, Stretching und Zuhören waren für die Spieler angesagt.

Veltes Botschaft: „Jungs, ihr habt euch prima aus der Affäre gezogen. Wir waren in den ersten 20 Minuten richtig gut im Spiel drin. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, wurde umgesetzt. Und am Ende hätten wir noch den Ausgleich schaffen können. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“ Die FSC-Akteure schienen es zu verinnerlichen. Positives mitnehmen und an Schwächen arbeiten, Veltes Ansagen sorgten dafür, dass sich die Enttäuschung über den punktlosen Ausflug in Grenzen hielt.

Dass Torjäger René Huneck aus beruflichen Gründen verhindert war, wollte der 50-Jährige Coach nicht als Grund anführen. Zumal anfangs auch ohne den Goalgetter vom Dienst durch Enes Glogic und Egli Milloshaj Chancen vorhanden waren. Beide schossen knapp am Kasten vorbei (9./10.). Aber als Lohfelden plötzlich den Zugriff im zentralen Mittelfeld verlor, war es vorbei mit den Offensivakzenten. Velte reagierte noch vor der Pause, nahm Goce Malinov aus dem Spiel, brachte Vyacheslav Petrukhin (31.). Prompt kam Daniel Beyer zu einer weiteren Möglichkeit für die Gäste.

Derweil brauchte FSC-Keeper Andre Schreiber kaum einmal einzugreifen, weil die Wiesbadener Angreifer ihre Abschlussblockade, die bei den 0:1-Niederlagen gegen Wehen II und im Pokal gegen Offenbach zutage getreten war, trotz einiger guter Gelegenheiten zunächst nicht überwinden konnten. Erst in der 58. Minute hatte die Gäste-Deckung das Nachsehen, als Toni Muca im Strafraum einschießen konnte. Foto:  Fischer/nh

Von Stefan Neumann

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