Hessenliga: Lohfelden unterliegt in chancenreichem Topspiel 1:3 gegen RW Frankfurt

Thema Aufstieg erledigt

Volle Wucht: FSC-Innenverteidiger Vyacheslav Petrukhin traf mit diesem Kopfball in der 32. Minute zum 1:1-Pausenstand. Foto: Fischer

LOHFELDEN. Je höher das Niveau, desto entscheidender die Kleinigkeiten. Diese Erfahrung machte Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden im Heimspiel am Samstag gegen Rot-Weiß Frankfurt. Lohfelden verlor gegen den Zweiten 1:3 (1:1), Frankfurts Vorsprung auf den FSC auf Platz vier beträgt nun sieben Punkte.

Die erste Chance des Spiels hatte Pere Pavic nach einem Eckball auf dem Kopf, doch er setzte den Ball neben das Frankfurter Tor (8.). Ehe die Gäste zu ihren ersten Möglichkeiten kamen, wurden Serdar Bayrak und Adrian Bravo Sanchez jeweils nach Pass von Demetrio D’Agostino aus fragwürdigen Abseitspositionen zurückgepfiffen (11., 13.).

Nach rund zwanzig Minuten wuchs der Druck des Tabellenzweiten. Immer mit dabei: Der quirlige Mittelfeldspieler Ko Sawada. Zwei mal setzte Sawada erfolglos Mitspieler in Szene, ehe er sich selbst versuchte. Im Fallen leitete Cem Kara den Ball zu Sawada weiter, der unter Hilfe des Innenpfostens die Gästeführung erzielte (25.). Sieben Minuten später jubelte der FSC: Nach einer D’Agostino-Ecke wuchtete Abwehr-Hüne Vyacheslav Petrukhin den Ball mit dem Kopf zum verdienten Ausgleich ins Tor. Noch vor der Pause hätten beide Teams in Führung gehen können. Während Lohfelden bei zahlreichen Gelegenheiten Präzision im Abschluss vermissen ließ, hielt FSC-Keeper Andre Schreiber seinen Kasten mit starken Paraden sauber. So blieb es beim 1:1-Pausenstand, der die ereignisreiche erste Hälfte kaum widerspiegelte.

Direkt nach der Halbzeit gingen die Gäste erneut in Führung. Die Lohfeldener Defensive spekulierte auf Abseits und ebnete so den Weg zum 2:1 durch Frankfurts Toptorjäger Varol Akgöz. „Da waren wir nicht wach, auch ich hätte rauskommen können“, meinte Torwart Schreiber zum zweiten Gegentor. Auch Trainer Otmar Velte bemängelte die mangelnde Konzentration seiner Elf nach dem Seitenwechsel: „Wie schon gegen Watzenborn waren nicht alle mit dem Kopf auf dem Platz.“

Von Lohfelden kam in dieser Phase nicht viel vor das Frankfurter Tor, lediglich Bravo Sanchez zeigte ein Lebenszeichen, verzog jedoch knapp (54.). Kurz darauf klingelte es erneut auf der anderen Seite – wieder traf Sawada sehenswert nach Doppelpass mit Kara. Nach einem Pfostentreffer des Frankfurters Andre Fliess blies der FSC zur Schlussoffensive. Die größten Chancen hatte der eingewechselte Jaroslaw Matys, der zuerst knapp an Torwart Ioannis Takidis scheiterte (77.) und dann nur die Unterkante der Latte traf (78.).

Von Gregory Dauber

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