Fußball-Hessenligist Baunatal unterliegt in Seligenstadt trotz beherzten Auftritts

1:2 – Ulusoys Tor reicht nicht

Einziger KSV-Torschütze: Tolga Ulusoy. Foto: Fischer

Seligenstadt. „Vom Einsatz und Willen her kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Tobias Nebe, Trainer beim Fußball-Hessenligisten KSV Baunatal, nach der 1:2 (0:0)-Niederlage bei den Sportfreunden Seligenstadt.

Das hatte sich vor einer Woche nach dem 1:3 in Fulda noch anders angehört. In Seligenstadt gingen die Baunataler beherzt zu Werke. Insgesamt aber fehlte dem KSV in der Offensive die Durchschlagskraft, und so reichte es nur zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Tolga Ulusoy nach 72 Minuten.

Nach einer mäßigen ersten Hälfte, in der Seligenstadt bereits nach acht Minuten durch Tobias Leis an KSV-Schlussmann Tobias Schlöffel scheiterte und Baunatal zu keiner nennenswerten Torchance kam, starteten die Gäste engagierter in den zweiten Durchgang. „Wir hatten das Spiel im Griff, sind nach zwei Nachlässigkeiten aber wieder einem Rückstand hinterhergelaufen“, meinte Nebe.

In der 58. Minute schoss Seligenstadts Patrick Hofmann nach einer Leis-Flanke aus fünf Metern freistehend am Tor vorbei, 120 Sekunden später verwertete Leis einen Rückpass von Marcel Kopp zum 1:0. Doch Baunatal hielt dagegen und glich durch Ulusoys Flachschuss aus 18 Metern aus. „Das 1:1 hat bei uns aber leider nicht die nötige Euphorie hervorgerufen“, bedauerte Nebe. In der 87. Minute lenkte Sportfreunde-Außenverteidiger Jan Hertrich einen Schuss aus 19 Metern von Michele Piarulli entscheidend ab, der Ball schlug unhaltbar zum 2:1 für die Hausherren im Netz ein. Die hohen Bälle des KSV in den Strafraum der Gastgeber hinein brachten im Endspurt allerdings nichts Zählbares ein. In der Nachspielzeit handelte sich Seligenstadts Kopp wegen Nachtretens nach einem Konter der Gastgeber noch die Rote Karte ein.

„Angesichts der anderen Ergebnisse wird es für uns noch schwerer, da unten herauszukommen. Aber wir haben die Qualität dazu“, meinte Nebe mit Blick auf die Erfolge der Konkurrenten SC Hessen Dreieich und Borussia Fulda.

Von Patrick Leonhardt

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